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G.T.E.V. Almarausch Hittenkirchen

A herzlich's Griaß God sagt der Trachtenverein Almarausch Hittenkirchen

Klöpfelkinder Hittenkirchen: Klöpfeln wieder für einen guter Zweck

Den traditionellen Heischebrauch des Klöpfelns pflegten die Kinder und Jugendlichen des Trachtenvereins Hittenkirchen auch heuer wieder am zweiten Adventsdonnerstag. 30 Kinder und Jugendliche im Alter von 8 bis 15 Jahren machten sich, begleitet von den Jugendleitern des Vereins, in fünf Gruppen auf den Weg durch Hittenkirchen und die umliegenden Ortschaften.

 

Von Haus zu Haus ziehend, sangen sie ihre überlieferten Lieder, überbrachten gute Wünsche für Haus und Hof und baten um eine kleine Gabe in Form von Süßigkeiten und Geld, das für einen guten Zweck bestimmt war.

 

Die Spendenbereitschaft der Bevölkerung zeigte sich dabei erneut sehr erfreulich. Auf der diesjährigen Weihnachtsfeier des Trachtenvereins wurde bekanntgegeben, dass sich die gesammelten Spenden auf rund 1.500 Euro belaufen. Dieser Betrag kommt der Aktion „Trachtler helfen Trachtler“ zugute.

 

Bilder: Trachtenverein Hittenkirchen

Jugend-Weihnachtsfeier in Hittenkirchen

Beim Trachtenverein „Almarausch“ Hittenkirchen gehört es zur festen Tradition, in der Adventszeit Mitglieder, Eltern und Dorfbewohner zu einer festlichen Weihnachtsfeier einzuladen. Am zweiten Adventssamstag dieses Jahres war das Trachtenheim wieder sehr gut gefüllt, als Jugendleiterin Antonia Wörndl durch ein abwechslungsreiches Programm führte, das vor allem von den Kindern und Jugendlichen des Vereins gestaltet wurde.

 

Der Beginn des Abends galt den jungen Musikerinnen und Musikern des Vereins, die – teils erstmals vor größerem Publikum – in unterschiedlichen Besetzungen auftraten. Von Solodarbietungen über kleine Gruppen bis hin zu Familienmusik reichte das Programm, das mit viel Können und Spielfreude vorgetragen wurde. Das Publikum dankte den Mitwirkenden mit kräftigem Applaus.

 

Nach einer kurzen Pause folgte der Höhepunkt des Abends: Das Theaterstück „Weihnachtsfriede für die ganze Welt“, das unter der Leitung von Alexandra Bauer und Barbara Forstner einfühlsam und kindgerecht inszeniert wurde.

 

Bereits vor der Pause trugen die Krippenspielkinder mit einem Lied zur adventlichen Stimmung bei, nach dem Theaterstück gestalteten die Klöpfelkinder den Abend ebenfalls musikalisch mit. Im Anschluss sprach Antonia Wörndl allen Mitwirkenden, dem Jugendleiterteam und den zahlreichen Helfern ihren herzlichen Dank aus.

 

Den stimmungsvollen Abschluss bildete der Adventsjodler, den alle Anwesenden gemeinsam anstimmten und das die Feier in festlicher Atmosphäre ausklingen ließ.

 

Bilder: Trachtenverein Hittenkirchen

Röckefrauen-Weihnachtsfeier in Hittenkirchen

Die Röckefrauen des Trachtenvereins „Almarausch“ Hittenkirchen feierten am vergangenen Samstag ihre Weihnachtsfeier beim Fischerwirt in Weisham. In der gut gefüllten Wirtsstube entwickelte sich ein stimmungsvoller und geselliger Nachmittag. Die Röckefrauvertreterinnen Katharina Schnaiter und Sabine Ablinger hatten ein abwechslungsreiches Programm vorbereitet: Marina und Felix aus der Kindergruppe des Vereins sorgten mit Gitarrenmusik für die musikalische Umrahmung, während Andrea Scheck weihnachtliche Geschichten vortrug. „Es war uns wichtig, einen Nachmittag zu gestalten, an dem Gemeinschaft und Geselligkeit im Mittelpunkt stehen“, betonte Katharina Schnaiter.

 

Für eine besondere Überraschung sorgten der Nikolaus und sein Krampus, die kleine Geschenke verteilten und humorvoll auf Ereignisse des vergangenen Trachtenjahres eingingen. Besonders hervorgehoben wurden der starke Zusammenhalt innerhalb der Gruppe sowie die gute Zusammenarbeit mit der Vorstandschaft.

 

Bei angeregten Gesprächen und guter Stimmung klang der Nachmittag aus. Auch der 1. Vorstand Christoph Kaufmann war zu Gast und konnte sich ein Bild der lebendigen Gemeinschaft der Röckefrauen machen.

 

Bilder: Katharina Schnaiter

Theater-Premiere Hittenkirchen

Dunkler Humor und zahlreiche mysteriöse Todesfälle stehen in diesem Jahr beim Theater des Trachtenvereins „Almarausch“ Hittenkirchen mit dem Stück „Kille Kille“ auf dem Programm. Bei der Premiere des modernen Stücks des englischen Autors Derek Benfield sorgte die Theatergruppe am Wochenende für kurzweilige Unterhaltung und viele Lacher im Publikum.

 

Zu Beginn scheint alles noch harmlos: Günter (gespielt von Theaterleiter Franz Wörndl) verweilt seit einiger Zeit mit seiner neuen Freundin Susi (Magdalena Wöhrer) in deren Elternhaus, gemeinsam mit Vater Anderl (Eugen Unterstraßer) und Mutter Liselotte (Lisa Forstner). Doch als Günter eines Tages zufällig ein Gespräch der Eltern belauscht, erfährt er, dass es in dem Haus bereits sechs mysteriöse Todesfälle gegeben hat – alle angeblich durch merkwürdige Unfälle. Zuletzt musste vor wenigen Tagen der Fensterputzer daran glauben. Für Günter ist das kein Zufall, und er stellt die Familie zur Rede. Doch weder die Eltern noch Susi oder Anderls Schwester Sandra (Melanie Poppe) wollen an etwas anderes als eine unglückliche Verkettung von Zufällen glauben. Günters Misstrauen wächst weiter, als er im Haus plötzlich die Leiche des Fernsehtechnikers (Erich Frers) entdeckt. Nun muss er alles daransetzen, weitere Todesfälle zu verhindern – zumal sich bereits der Pfarrer (Josef Wörndl) sowie seine Eltern Ottilie (Hannerl Winzek) und Ewald (Andreas Schuster) zum Besuch angekündigt haben.

 

Nach rund drei unterhaltsamen Stunden endete das lustig-makabre Theaterstück mit langanhaltendem Applaus. Zum Erfolg des Stücks trugen nicht nur die neun engagierten Schauspielerinnen und Schauspieler bei, sondern auch die Souffleusen Barbara Forstner, Anton Reiter und Veronika Wöhrer, die jungen Musikanten fürs Aufspielen vor Beginn und während der Pausen, Michael Schnaiter für Technik und Licht sowie Georg Wöhrer und sein Team, die mit viel Liebe zum Detail die Bühne gestalteten. Die Bühne war dabei diesmal in zwei Bereiche gegliedert – das Wohnzimmer und den Garten, verbunden durch ein Fenster, das im Verlauf des Stücks eine zentrale Rolle spielt.

 

Ein besonderer Dank galt zudem Irmgard Schuster für die Organisation des Kartenvorverkaufs. Sie informierte, dass an den verbleibenden Novemberwochenenden das Stück noch acht weitere Male im Trachtenheim aufgeführt wird. Für diese Vorstellungen sind noch einige Restkarten erhältlich, die bei ihr im Mühlenladen in der Kumpfmühl (Tel. 08051 1568) erworben werden können. Die Termine lauten:

  • Freitag, 14. November 2025 – 20:00 Uhr

  • Samstag, 15. November 2025 – 20:00 Uhr

  • Sonntag, 16. November 2025 – 15:00 Uhr

  • Freitag, 21. November 2025 – 20:00 Uhr

  • Samstag, 22. November 2025 – 20:00 Uhr

  • Sonntag, 23. November 2025 – 18:00 Uhr

  • Freitag, 28. November 2025 – 20:00 Uhr

  • Samstag, 29. November 2025 – 20:00 Uhr

 

Nach der Verabschiedung durch Franz Wörndl gab es für die Besucher und Darsteller einen gemütlichen Ausklang an der Bar, die wie jedes Jahr von den Aktiven des Vereins organisiert wird.

 

Bericht und Bilder: Michael Hötzelsperger

Sechs neue Ehrenmitglieder beim Trachtenverein Hittenkirchen

Im Rahmen der Herbstversammlung ernannte der Trachtenverein „Almarausch“ Hittenkirchen sechs neue Ehrenmitglieder. Vorstand Christoph Kaufmann betonte, dass die Ehrenmitgliedschaft an Mitglieder verliehen wird, die seit mindestens 50 Jahren dem Verein angehören und sich darüber hinaus besonders aktiv für den Trachtenverein engagiert haben.

 

Zu den neuen Ehrenmitgliedern zählen Katharina Angst, Marianne Bauer, Anna Gregori, Maria Steindlmüller sowie Josef und Katharina Wörndl. Letztere mussten sich aus gesundheitlichen Gründen entschuldigen.

 

Kaufmann gratulierte den Geehrten herzlich und dankte ihnen für ihr langjähriges Engagement. Die Dirndlvertreterinnen Katharina Pfaffinger und Katharina Wörndl überreichten jeweils eine Urkunde und ein Ehrenzeichen.

 

Bericht und Bilder: Michael Hötzelsperger

JHV GTEV Hittenkirchen: Vorstandschaft bei Neuwahlen bestätigt

Bei der turnusgemäßen Neuwahl beim Trachtenverein „Almarausch“ Hittenkirchen blieb die Vorstandschaft unverändert. Vorstand Christoph Kaufmann und seine Stellvertreter wurden bei der diesjährigen Herbstversammlung im Trachtenheim einstimmig für weitere drei Jahre bestätigt.

 

Der Versammlung vorausgegangen war ein gemeinsames Schweinebratenessen der Mitglieder. In seiner Begrüßung zeigte sich Christoph Kaufmann erfreut über die zahlreiche Teilnahme und insbesondere über die große Gruppe aktiver Mitglieder sowie jene mittleren Alters. Ein besonderer Gruß galt Altbürgermeister Klaus Daiber.

 

Nach dem Totengedenken berichtete Schriftführerin Andrea Scheck in einer Kurzfassung über die Vereinsaktivitäten seit der Frühjahrsversammlung. Hervorzuheben war dabei das 50-jährige Jubiläum des Trachtenheims, das gebührend gefeiert wurde und dem eine Sanierung der Herrentoilette vorausgegangen war. Wie Kaufmann später ergänzte, standen die Arbeiten unter der Gesamtleitung des stellvertretenden Vorstands Michael Pfaffinger. Insgesamt beteiligten sich 23 Vereinsmitglieder ehrenamtlich an der Maßnahme. Kaufmann dankte allen Beteiligten namentlich für ihren tatkräftigen Einsatz.

 

Weitere Höhepunkte im Vereinsjahr waren das Fest in Prien sowie das Gaufest in Feldwies. Beide Veranstaltungen verzeichneten eine starke Beteiligung des Hittenkirchener Vereins. „Beim Fest in Prien hätten wir wohl den Meistpreis gewonnen – wenn es ihn gegeben hätte. Darauf kann der Verein wirklich stolz sein“, betonte Vorstand Christoph Kaufmann. Besonders lobte er die Organisation des Feldwieser Vereins, der aufgrund der schlechten Witterung nahezu das gesamte Gaufest nach „Plan B“ durchführen musste. „Als ehemaliger Festleiter und Vorstand im Jahr 2011 weiß ich, was das bedeutet – meinen vollen Respekt an die Feldwieser“, so Kaufmann.

 

Ein finanziell sehr erfolgreiches Vereinsjahr konnte Kassier Anton Schuster in seinem Bericht präsentieren. Die in vier Teilbereiche gegliederte Vereinskasse verzeichnete einen erfreulichen Überschuss von rund 26.000 Euro. Zudem hob Schuster hervor, dass die fortschreitende Digitalisierung die Arbeit deutlich erleichtere – etwa durch die Einführung eines digitalen Kassensystems und den Verzicht auf Barauszahlungen bei Löhnen. Stellvertretend für die beiden Kassenprüfer Christine Kuhtz und Peter Fitzner berichtete Josef Wörndl der Versammlung, dass die Kasse ordnungsgemäß und einwandfrei geführt worden sei. Er empfahl die Entlastung der Vorstandschaft, die anschließend einstimmig beschlossen wurde.

 

Von einem abwechslungsreichen und lebendigen Vereinsjahr berichtete Vorplattler Christoph Kaufmann jun. Zu den Höhepunkten zählten der Aktivenausflug zum Schlittenfahren am Wildkogel, das Weiber- und Dirndlkranzl unter dem Motto „Dschungel“ sowie das Maibaumwachten und anschließende Aufstellen in Lauterbach, nachdem der Maibaum zuvor in einer Nacht- und Nebelaktion von den Frasdorfern „gestohlen“ werden konnte.

 

Ein Jahr voller Aktivitäten und Erlebnisse konnte auch Jugendleiter Hans Schnaiter in seinem Bericht vorstellen. Dazu zählten unter anderem das Klöpfeln (dessen Erlös der Priener Tafel gespendet wurde), die Weihnachtsfeier mit Theateraufführung, der Kinderfasching, das Palmbuschenbinden, die Preisplatteln-Wettbewerbe und ein Kinder- und Jugendausflug. Mit Blick auf das vielseitige Programm stellte er die Frage: „Ist das, was den Kindern und Jugendlichen in Hittenkirchen geboten wird, genug?“ – und beantwortete sie selbst: „Ja, wir haben ein reichhaltiges und abwechslungsreiches Angebot, bei dem für jeden etwas dabei ist.“ Seinen Dank richtete er an alle Personen in der Gemeinde, die sich für die Kinder- und Jugendarbeit engagieren.

 

Im Rechenschaftsbericht der Röckefrauenvertreterinnen betonte Kathi Schnaiter, wie wichtig es sei, „alle mitzunehmen – nicht nur die derzeit aktiven Röckefrauen, sondern auch jene, die es werden möchten“. Die Zusammenarbeit mit den anderen Vereinsbereichen und der Vorstandschaft bezeichnete sie als äußerst harmonisch und reibungslos.

 

Nach den Ehrungen übernahm Bürgermeisterin Irene Biebl-Daiber die Wahlleitung für die anstehenden Neuwahlen. In ihrem Grußwort dankte sie dem Verein und insbesondere der Vorstandschaft für das geleistete Engagement, das weit über das Pflichtprogramm hinausgeht und viele Zusatzveranstaltungen beinhaltet, insbesondere auch für Jugend und Aktive. „Der Trachtenverein hält die Flagge hoch und belebt wie kein anderer das Dorfleben“, so Biebl-Daiber.

 

Bei den Wahlen selbst gab es kaum Veränderungen in der Zusammensetzung des Ausschusses. Die Vorstandschaft mit Christoph Kaufmann, Florian Wörndl und Michael Pfaffinger als Vorstände, Kassier Anton Schuster, Schriftführerin Andrea Scheck sowie Vorplattler Christoph Kaufmann jun. wurde allesamt bestätigt.

 

Auch im übrigen Ausschuss gab es nur wenige Wechsel: Dirndlvertreterin Katharina Pfaffinger übergab ihr Amt als 1. Dirndlvertreterin an ihre Stellvertreterin Katharina Wörndl, deren Amt nicht neu besetzt wurde. Lukas Feichtlbauer trat als 2. Vorplattler zurück und übergab sein Amt an Johannes Obermeier. Außerdem konnte das Amt des Musikwarts mit Martin Pfaffinger jun. wieder neu besetzt werden.

 

Für die kommenden Monate sind viele weitere Aktivitäten geplant, über die die zuständigen Verantwortlichen zeitnah informieren werden. Die nächsten Höhepunkte sind die zehn Theateraufführungen der Komödie „Kille Kille“ im November, die nach den Vorverkaufsterminen bereits sehr gut ausgebucht sind. Restkarten zum Preis von 11 Euro sind bei Irmengard Schuster im Mühlenladen in Kumpfmühl erhältlich (Tel. 08051 1568).

 

Bericht und Bilder: Michael Hötzelsperger

Theater Hittenkirchen

Jedes Jahr im Spätherbst führen die Theaterer des Trachtenvereins „Almarausch“ Hittenkirchen ein lustiges Stück in ihrem Trachtenheim auf. Heuer steht die schwarzhumorige Komödie in drei Akten „Kille Kille“ des britischen Autors Derek Benfield auf dem Programm.

Inhalt

Günter freut sich auf ruhige Tage im Haus seiner Freundin. Doch seltsame Zwischenfälle häufen sich: ein aufdringlicher Gasmann, eine nervöse Putzfrau – und eine Freundin, die vieles verschweigt. Als Günter im Wohnzimmerschrank etwas Unerwartetes entdeckt, wird klar: Hier ist nichts harmlos. Und vielleicht ist sogar der Diakon in Gefahr.

Vorverkauf

Karten für die zehn Termine im November können beim Vorverkauf am Samstag, 25. Oktober, von 13 bis 15 Uhr sowie am Sonntag, 26. Oktober, von 10 bis 11 Uhr im Trachtenheim (Hittostraße 18a, 83233 Bernau am Chiemsee) erworben werden. Der Preis beträgt 11 Euro für Erwachsene und 6 Euro für Kinder.

Die genauen Spieltermine lauten:

  • Samstag, 8. November 2025 – 20:00 Uhr

  • Sonntag, 9. November 2025 – 18:00 Uhr

  • Freitag, 14. November 2025 – 20:00 Uhr

  • Samstag, 15. November 2025 – 20:00 Uhr

  • Sonntag, 16. November 2025 – 15:00 Uhr

  • Freitag, 21. November 2025 – 20:00 Uhr

  • Samstag, 22. November 2025 – 20:00 Uhr

  • Sonntag, 23. November 2025 – 18:00 Uhr

  • Freitag, 28. November 2025 – 20:00 Uhr

  • Samstag, 29. November 2025 – 20:00 Uhr

Preisplatteln in Hittenkirchen

„50 Jahre Trachtenheim – 50 Jahre Preisplatteln im Trachtenheim“, mit diesen Worten hieß Vorstand Christoph Kaufmann die Besucher zum diesjährigen Hittenkirchener Vereinspreisplatteln herzlich willkommen. In den Aktivenklassen der Buam und Dirndl setzten sich dabei die Geschwister Johannes und Magdalena Obermeier durch.

 

Das Trachtenheim war gut gefüllt: Neben Vereinsmitgliedern, Ehrenmitgliedern und stolzen Eltern der jungen Teilnehmer fanden sich auch einige Sommergäste ein. Besonders freute sich Kaufmann über den Besuch von Bernauer Bürgermeisterin Irene Biebl-Daiber und Pfarrer Josef Steindlmüller.

 

Unter der bewährten humorvollen Ansage durch den 2. Vorstand Florian Wörndl und der einwandfreien musikalischen Begleitung der vereinseigenen Musikanten Martin Pfaffinger, Hans Schnaiter und Valentin Huber, zeigten die 60 Teilnehmer und Teilnehmerinnen in den verschiedenen Klassen eindrucksvoll ihr Können, das sie in den zahlreichen Proben seit Frühjahr erarbeitet haben.

 

Die Platzierungen wurden von den vier Preisrichtern – Lambert Huber aus Wildenwart, Christian Parigger aus Sachrang sowie Peter Thaurer und Lenz Obermüller aus Prien – mit geschultem Blick ermittelt. Dabei kamen folgende Ergebnisse zustande:

  • Buam 1: Korbinan Krempl vor Michael Pfaffinger und Hannes Steinbichler,

  • Dirndl 1: Franziska Hartl vor Magdalena Schnaiter und Johanna Forstner,

  • Buam 2: Stefan Wöhrer vor Michael Steindlmüller und Lorenz Hähnchen,

  • Dirndl 2: Anna Schnaiter vor Annelie Stürzer und Sophia Angst,

  • Buam 3: Franzi Wörndl vor Felix Hähnchen und Flori Wörndl,

  • Dirndl 3: Miriam Wollschlager vor Marina Wöhrer und Sophia Pfaffinger,

  • Buam 4: Franzi Schnaiter vor Sebastian Ablinger,

  • Dirndl 4: Hanna Schnaiter vor Esther Paulus und Marlies Schnaiter,

  • Altersklasse: Anton Reiter (mit 39.2 Punkten Tagesbestleistung) vor Franz Schnaiter und Christian Lampersberger,

  • Aktive Buam: Hannes Obermeier vor Simon Schnaiter und Lukas Feichtlbauer,

  • Aktive Dirndl: Magdalena Obermeier vor Johanna Wörndl und Katharina Pfaffinger,

 

Bei der Preisverteilung sprach Vorstand Christoph Kaufmann seinen herzlichen Dank an alle Mitwirkenden aus – angefangen bei den Musikanten und Preisrichtern über das gesamte Jugendleiterteam bis hin zu den Vorplattlern, Dirndlvertreterinnen und dem Auswerter-Team. Besonders bedankte er sich namentlich bei den unterstützenden Unternehmen und Einzelspendern, deren großzügige Beiträge es ermöglichten, auch in diesem Jahr wieder besondere Preise bereitzustellen.

 

Die Dirndl der Kinder- und Jugendgruppe durften sich über hübschen Schmuck freuen, während die Buam mit einem T-Shirt belohnt wurden. Die Aktiven sowie die Teilnehmer der Altersklasse konnten aus einer bunt gemischten Auswahl wählen – darunter Trachtenhemden, Bierfässer, landwirtschaftliche Werkzeuge und kulinarische Köstlichkeiten.

 

Auch die Jugendleiterinnen Antonia und Johanna Wörndl nutzten die Gelegenheit, um sich bei allen Unterstützern der Kinder- und Jugendlichen während der intensiven Probenphase im Jahresverlauf zu bedanken. Ein besonderer Dank galt dem stellvertretenden Vorstand Michael Pfaffinger, der bei zahlreichen Proben eine verlässliche Stütze war. In diesem Jahr erhielten zudem die Buam mit der höchsten Anwesenheit bei den Proben ein kleines Dankeschön für ihren Einsatz.

 

Das Foto zeigt die Sieger des Preisplattelns in Hittenkirchen 2025. Vordere Reihe (v.l.n.r.): Korbinian Krempl (Buam 1), Stefan Wöhrer (Buam 2), Anna Schnaiter (Dirndl 2), Miriam Wollschlager (Dirndl 3), Franziska Hartl (Dirndl 1), Franzi Schnaiter (Buam 4). Hintere Reihe (v.l.n.r.): Hanna Schnaiter (Dirndl 4), Franzi Wörndl (Buam 3), Anton Reiter (Altersklasse),  Magdalena Obermeier (Aktive Dirndl), Johannes Obermeier (Aktive Buam)

Trauer um Maria Pfaffinger aus Weisham - Geschätzte Röckefrau beim GTEV Hittenkirchen

Hittenkirchen  (hö) – Im Alter von 85 Jahren verstarb nach längerer Krankheit Maria Pfaffinger aus Weisham in der Gemeinde Bernau a. Chiemsee. Überaus groß war die Anteilnahme an der Auferstehungsfeier in der Kuratiekirche „St. Bartholomäus“ in Hittenkirchen mit Pfarrer Philipp Werner sowie mit Hittenkirchener Bläsern. Besonders verdient gemacht hatte sich die Verstorbene für den Trachtenverein „Almenrausch“ Hittenkirchen.  

„Ora et labora – bete und arbeite“ – dieser Grundsatz der Benediktiner war überaus passend für Maria Pfaffinger, die auf dem Hoanznhof in Weisham zusammen mit ihrem Ehemann und mit ihren fünf Kindern innerhalb einer Großfamilie die vielen landwirtschaftlichen Arbeiten versah. Zugleich war sie tiefgläubig und im Glauben fest verwurzelt. Daran erinnerte Vorstand Christoph Kaufmann vom Hittenkirchener Trachtenverein in seinem Nachruf. Im Beisein der Vereinsfahne und von 20 Röckefrauen legte er eine Blumenschale nieder. „Die Maria hat ihr Leben lang das Röckegewand mit Freude und Stolz getragen, sie hat beim Aufbau unserer Röckefrauengruppe mitgewirkt, sie war bei sämtlichen Prozessionen und Vereinsfesten in ihrer Tracht und stets helfend dabei. Ihre Kinder und Enkelkinder sind allesamt in unserem Verein aktiv – dafür sind wir überaus dankbar“ – so der Trachtenvorstand am offenen Grab. Insgesamt 42 Jahre gehörte Maria Pfaffinger dem Verein an, dieser ehrte sie für 25jährige und 40jährige Mitgliedschaft.  

Dorffest Hittenkirchen

Bei sommerlichem Wetter luden die Ortsvereine von Hittenkirchen zum traditionellen Dorffest vor dem Trachtenheim ein. Viele Einheimische aus Hittenkirchen und Umgebung sowie zahlreiche Sommergäste folgten der Einladung und füllten sämtliche Plätze – auch wenn ein späterer Wetterumschwung das Fest früher als geplant ins Innere verlagerte.

 

Für die passende musikalische Unterhaltung sorgte in bewährter Weise die Gruppe „Ochablech“ aus Unterwössen. Zum Programm gehörten unter anderem die Auftritte der Kinder-, Jugend- und Aktivengruppe des Trachtenvereins „Almarausch“ sowie der Hittenkirchener Goaßlschnalzer. Letztere positionierten sich dabei nicht gewöhnlich auf den Biertischgarnituren, sondern auf den Dächern des Trachten- und Pfarrheimes, wodurch sich ein besonders eindrucksvolles Bild ergab.

 

Neben Grillspezialitäten und Bier vom Hofbräuhaus Traunstein lockten ein Salat- und Kuchenbuffet sowie eine Tombola der Katholischen Landjugend, bei der sich vor allem die Kinder und Jugendlichen über viele Gewinne freuen durften. Die Preise hierfür wurden dankenswerterweise von den örtlichen Unternehmen und vom Veteranenverein zur Verfügung gestellt.

 

Gegen halb zehn zwang ein plötzliches Gewitter zum Abbruch des Festbetriebs im Freien. Die Bar wurde kurzerhand ins Trachtenheim verlegt, wo in geselliger Runde weitergefeiert wurde.

Hittenkirchener Jubiläums-Frühschoppen mit Überraschung

Hittenkirchen (hö) – „50 Jahre Trachtenheim Hittenkirchen“ – dieses Jubiläum feierte der Trachtenverein „Almarausch“ Hittenkirchen ein schönes und langes Wochenende mit zwei Veranstaltungen. Den Abschluss bildete ein Familien-Frühschoppen auf dem Platz vor dem Trachtenheim bei schönstem Sommerwetter und mit einer großen Überraschung. 

 

Am Festabend zwei Tage vor dem Sonntags-Frühschoppen dankte Erster Vorstand Christoph Kaufmann einer großen Anzahl von Leuten, die in den 50 Jahren des Bestehens für Mut, Planung, Bau und Betrieb ihren ehrenamtlichen Einsatz geleistet hatten. Nun kam der Vorstand selbst an die Reihe: die große Schar der Hittenkirchener Röckefrauen mit Kathi Schnaiter und Lisa Forstner an der Spitze übergaben ihrerseits ein Bild-Geschenk an den Vorstand und sagten dabei: „Du bist immer für uns unterwegs, heute sind wir für Dich da. Und das gleich mit einem großen Wunsch: könnten wir wieder wie schon zuletzt 2011 ein großes Chiemgauer Trachtenfest feiern, gerne zusammen mit unserer Feuerwehr? Passend wäre das Jahr 2031, dann können wir den 110. Geburtstag von unserem Trachtenverein begehen“. Christoph Kaufmann zeigte sich überrascht und überwältigt, dankte für die gute Idee mit Anregung und antwortete: „Darüber will ich gerne nachdenken, selbst bin ich ja nur ein Vierhundertstel unserer Vereinsmitglieder, darüber werden wir noch miteinander reden“.  Damit war in jedem Fall für den weiteren Verlauf des Festes mit der fleißig aufspielenden Kapelle „Preana Buam“ neuer Gesprächsstoff garantiert. Zu den zahlreichen Besuchern und Trachtenheim-Gratulanten gehörten unter anderem Vertreter der Musikkapelle Langkampfen aus Tirol. Mit dieser Kapelle ist der GTEV Hittenkirchen seit 2007 bei Chiemgauer Trachtenfesten unterwegs und so auch in Bälde am Sonntag, 27. Juli in der Feldwies. Weitere Ehrengäste bei Bewirtungspreisen von anno dazumal waren Vertreter vom Patenverein Bernau, Trachtler vom GTEV Amerang und vom GTEV Lauterbach, Dritter Bürgermeister Franz Praßberger sowie Diakon Michael Leberle vom Pfarrverband Westliches Chiemseeufer. Ein Dank für das Entgegenkommen zur Jubiläumsfeier galt der Bäckerei Weber aus Frasdorf, dem Hofbräuhaus aus Traunstein sowie dem gesamten Bedienungspersonal. Für Kinder gab es an diesem Tag des gemütlichen Beisammenseins eine Hüpfburg, ein Bastel-Angebot sowie insbesondere für Buam Hammer und Nägel zum Geschicklichkeitstesten.

60 Jahre Mitglied beim GTEV Hittenkirchen - Ehrung für Margot Heindl aus Rimsting

Hittenkirchen  (hö) – Seit 60 Jahren gehört Margot Heindl aus Rimsting dem Trachtenverein „Almarausch“ Hittenkirchen als Mitglied an. Diese lange Vereinstreue nutzte Vorstand Christoph Kaufmann für eine Ehrung beim Jubiläums-Frühschoppen anlässlich „50 Jahre Trachtenheim Hittenkirchen“.  

 

„Liebe Margot, Du bist uns Hittenkirchenern treu geblieben, auch nachdem Du nach Rimsting geheiratet hast, dafür danken wir Dir ganz herzlich“ – so der Trachtenvorstand. Die Geehrte dankte ihrerseits mit den Worten: „Als ich in der Kindergruppe war, da gab es noch kein Trachtenheim, so dass wir uns beim Wirt in Weisham zu den Plattler- und Tanzproben trafen“.

Festabend 50 Jahre Trachtenheim Hittenkirchen

Auf ein besonderes Jubiläum konnte der GTEV „Almarausch“ Hittenkirchen zurückblicken: Vor genau 50 Jahren im Juli 1975 wurde ihr Trachtenheim feierlich eingeweiht – dieses Ereignis wurde nun mit einem ebenso festlichen wie würdigen Abend gefeiert. Das Heim präsentierte sich dafür besonders liebevoll hergerichtet: Weiße Tischdecken, Kerzen und Blumenschmuck sorgten dank der Vorbereitung durch die Trachtenfrauen für einen feierlichen Rahmen. Die musikalische Umrahmung übernahm – wie schon zur Einweihung – die Blaskapelle Wildenwart.

Den Auftakt des Abends bildete ein gemeinsamer Auftanz der Kinder- und Jugendgruppe, bei dem Rund 20 Paare die Tanzfläche vollständig füllten. Im Anschluss hieß Vorstand Christoph Kaufmann die Gäste im vollbesetzten Trachtenheim herzlich willkommen. „Besonders freut mich, dass neben den Vereinsmitgliedern auch fast alle Ehrengäste gekommen sind“, zeigte sich Kaufmann erfreut. In seiner Begrüßung hieß er unter anderem die Bernauer Altbürgermeister Wolfgang Zeitlmann, Lorenz Steindlmüller und Klaus Daiber, Pfarrer Josef Steindlmüller, die Familie Gregori als Erbpachtgeber des Grundstücks, Peter Fitzner als Vertreter der VR Bank, die Ehrenmitglieder des Vereins sowie zahlreiche Gemeinderatsmitglieder herzlich willkommen.

Im Anschluss an die Begrüßung wurde gemeinsam gegessen – mit Dank an die Metzgerei Angermann und das Hofbräuhaus Traunstein für ihre verlässliche und großzügige Unterstützung als Lieferanten.

Danach blickte Christoph Kaufmann auf die Geschichte des Trachtenheims zurück. Einführend charakterisierte er den typischen Hittenkirchener als „zielbewusst, freundlich, vorausschauend, geradlinig, anpackend, nicht jammernd und in die Zukunft schauend“. So sei es damals gewesen – und bis heute habe sich daran nichts geändert. Die Eigenschaften haben den Bau des Trachtenheims und das bis heute fortwährende starke Vereinsleben ermöglicht.

Die Idee zum Bau des Heimes entstand 1974. Sechs Männer aus der damaligen Vorstandschaft Christian Kaufmann, Michael Berneder, Andreas und Toni Bauer, Kaspar Steindlmüller sowie Jakob Irrgang fassten damals per Handschlag den Entschluss, gemeinsam ein eigenes Heim für den Verein zu schaffen. Es folgte der Grundstückserwerb auf Erbpacht-Basis. In nur drei Monaten Bauzeit – vom 9. April bis zur Einweihung am 11. Juli – entstand mit über 5.000 ehrenamtlichen Arbeitsstunden von rund 200 Helfern das heutige Trachtenheim.

Was damals mit viel Idealismus begann, entwickelte sich im Lauf der Jahrzehnte zu einem Zentrum des kulturell-heimatlichen und gemeinschaftlichen Lebens in Hittenkirchen. Das Heim wurde nicht nur zu einer Hochburg des Volkstanzes, sondern beherbergt seit über 20 Jahren auch die Theatergruppe des Vereins. Der Saal steht den Mitgliedern kostenlos für Feierlichkeiten zur Verfügung – ein Angebot, das regelmäßig in Anspruch genommen wird. Auch Ortsvereine, Verbände und die Gemeinde nutzen die Räumlichkeiten vielfach für Versammlungen, Kurse oder kulturelle Veranstaltungen.

Aktuell zählt der Verein knapp 400 Mitglieder. Trotz der finanziellen Belastungen, die der Bau mit sich brachte, wurden in den vergangenen Jahrzehnten zahlreiche Investitionen gestemmt – vom Ausbau des Kellers über neue Fenster und Küche bis hin zur Heizung, einem neuen Kachelofen und der jüngst abgeschlossenen Vollsanierung der Herrentoilette. Letztere wurde im Rahmen des Festabends erstmals in Betrieb genommen. Durchschnittlich finden rund 30 Veranstaltungen pro Jahr statt, die insgesamt etwa 4.000 bis 10.000 Besucher ins Trachtenheim bringen.

Einen besonderen Programmpunkt bildete die Ehrung jener drei Männer, die zu den lebenden Initiatoren des Trachtenheims zählen: Michael Berneder, Andi Bauer und Toni Bauer. Sie wurden – gemeinsam mit ihren Ehefrauen – für ihre Verdienste beim Bau und der Gründung des Hauses gewürdigt. Eine weitere Auszeichnung erhielt Frieda Würtz, die sich über Jahrzehnte hinweg in außergewöhnlicher Weise um das Trachtenheim verdient gemacht hat.

Im weiteren Verlauf des Abends gestalteten die Kinder-, Jugend- und Aktivengruppen ein abwechslungsreiches Programm. Unter der Ansage von Hanna Wörndl wurden Plattler, Tänze und als festlicher Höhepunkt ein Kronentanz der Aktiven aufgeführt.

Dazwischen gab es einige Grußworte und Geschenkübergaben aus den Reihen der Ehrengäste. Die Bernauer Bürgermeisterin Irene Biebl-Daiber bezeichnete das 50-jährige Bestehen als „Wahnsinn“ und ein starkes Zeichen für Gemeinschaft und Heimatverbundenheit. Sie erinnerte daran, dass der Bau damals ohne staatliche Zuschüsse und nur mit dem Zusammenhalt der Dorfgemeinschaft gestemmt wurde. Als Zeichen des Dankes überreichte sie im Namen der Gemeinde einen Gutschein für 50 Liter Bier.

Der Gauvorstand Thomas Hiendl, der zusammen mit seiner Stellvertreterin Elisabeth Tengler der Einladung folgte, sprach von „Weitsicht und Mut“ der damaligen Vorstandschaft und betonte die Bedeutung des Vereinsheims als eines der ersten dieser Art im ganzen Gau-Gebiet. Er dankte dem Verein auch für die Gastfreundschaft bei zahlreichen Veranstaltungen des Gauverbandes. „Bauen ist das eine, Leben das andere – dafür besteht beim Trachtenverein Hittenkirchen kein Zweifel“, so Hiendl abschließend.

Pfarrer Philipp Werner, der gemeinsam mit Pfarrvikar Sinha Roy als Vertreter des Pfarrverbandes anwesend war, würdigte die große Verantwortung, die sowohl die damaligen als auch die heutigen Engagierten übernommen haben, mit tiefem Respekt. Er warb für die zukünftige Zusammenarbeit und betonte, dass der „Takt“, in dem Kirche und Trachtenheim in Hittenkirchen miteinander schwingen, nicht verloren gehen dürfe.

Die Ortsvereine von Hittenkirchen und Umgebung – Veteranen, Feuerwehr, Schützen und Eisschützen – schlossen sich dem Dank an und überreichten gemeinschaftlich ein Fass Bier. Der Patenverein Bernau, vertreten durch Vorstand Franz Praßberger, überreichte einen Ausflugsgutschein und bedankte sich für die gute Zusammenarbeit und dafür, dass sie während des Umbaus des Gasthof Kampenwandes das Trachtenheim in Hittenkirchen für Proben und Veranstaltungen nutzen durften. Zum Abschluss überreichte der Nachbar-Trachtenverein aus Prien mit seinen Vorständen Klaus Kollmannsberger und Lorenz Obermüller ebenfalls ein Geschenk zum besonderen Jubiläum.

Mit dem Blick auf die kommenden Veranstaltungen – darunter das Gautrachtenfest in Feldwies und das Theater im Herbst – endete der Abend in geselliger Runde.

Bericht: Michael Hötzelsperger - Bilder: Michael Hötzelsperger / Trachtenverein Hittenkirchen

50 Jahre Trachtenheim Hittenkirchen

Mit viel Herzblut und großem Zusammenhalt hat der Trachtenverein Hittenkirchen das eigene Heim in den letzten Monaten für ein besonderes Jubiläum auf Hochglanz gebracht: Die Außenfassade erstrahlt frisch geweißt, die Herrentoilette wurde grundsaniert, und in vielen ehrenamtlichen Stunden wurde gewerkelt, geputzt und vorbereitet – alles für das große Jubiläum „50 Jahre Trachtenheim“.

 

Gefeiert wird mit zwei Veranstaltungen: Am Freitag, 4. Juli 2025 lädt der Verein ab 20 Uhr zum Jubiläums-Festabend – mit Auftritten der Kinder-, Jugend- und Aktivengruppe sowie der Wildenwarter Blasmusik. Dieser Abend ist ein besonderer Dank an die Mitglieder des Vereins. Öffentlich und für alle ist hingegen der Jubiläums-Frühschoppen am Sonntag, 6. Juli ab 10 Uhr, bei dem die „Preaner Buam“ aufspielen und mit Hüpfburg, Kinderschminken sowie Kaffee- und Kuchenbar für Groß und Klein gesorgt ist.

 

Weit über 100.000 Gäste haben das Trachtenheim seit der Einweihung am 11. Juli 1975 besucht. Dass es überhaupt gebaut werden konnte, ist dem Mut und Einsatz von sechs Initiatoren zu verdanken: Christian Kaufmann, Miche Berneder, Andreas und Toni Bauer, Kaspar Steindlmüller und Jakob Irrgang. Sie alle trugen gemeinsam das Risiko und fassten einst per Handschlag den Entschluss: „Mir machn des.“ In der Folge entstanden in nur wenigen Monaten aus 5.000 Arbeitsstunden das Heim, das heute als Mittelpunkt des Dorflebens gilt – neben Kirche und Wirtshaus.

Maiandacht Hittenkirchen

Zahlreiche Besucher kamen zur Maiandacht des Trachtenvereins„Almarausch“ Hittenkirchen, die heuer am Wegkreuz beim „Wall“ zwischen Halt und Dösdorf stattfand. Das Kreuz wurde im Vorjahr unter der Initiative der Familie Wörndl aus Bernau-Giebing liebevoll hergerichtet.

Bei frühlingshaftem Wetter gestaltete das Familiengottesdienstteam der St. Bartholomäus-Kirche die Andacht inhaltlich, musikalisch begleitet von der vereinseigenen Fritz-Musi. Besonders erfreulich war die große Zahl an Familien. Für viele ist die Maiandacht bereits ein fester Termin im Jahreslauf – mit wechselnden Orten und stets großer Vorfreude.

Dank der Röckefrauen des Vereins, die mit viel Liebe ein vielfältiges Buffet vorbereitet hatten, ließen die Besucher den Abend nach der Andacht in geselliger Runde ausklingen.

Bilder: Trachtenverein Hittenkirchen

Langjährige Mitglieder beim GTEV Hittenkirchen geehrt

Im Rahmen des Jahrtags konnte der Trachtenverein „Almarausch“ Hittenkirchen im Trachtenheim erneut zahlreiche langjährige Mitglieder für ihre Vereinstreue ehren.

 

Für 25-jährige Mitgliedschaft wurden Carina Bauer, Siegfried Grill (beide entschuldigt), Lenz Boglmüller, der stellvertretende Vorstand Michael Pfaffinger sowie die Röckefrauenvertreterin Katharina Schnaiter geehrt. Auf ein halbes Jahrhundert im Verein blicken Marianne Bauer, Katharina Angst, Maria Steindlmüller, das Ehepaar Katharina und Josef Wörndl sowie Anna Gregori (entschuldigt) zurück. Noch länger dabei Margot Heindl (entschuldigt) und Elisabeth Thalhammer, die für ihre 60-jährige Mitgliedschaft ausgezeichnet wurden.

 

Ein ganz besonderes Jubiläum feierte Sebastian Wallner, der dem Verein bereits seit 70 Jahren die Treue hält und damit zu den Mitgliedern gehört mit der längsten Vereinszugehörigkeit. Gemeinsam mit seiner Ehefrau feiert er im Mai die diamantene Hochzeit, zu der auch der Trachtenverein eingeladen ist.

 

Vorstand Christoph Kaufmann würdigte in seiner Ansprache das langjährige Engagement aller Geehrten und sprach ihnen im Namen des gesamten Vereins seinen Dank aus. Als kleines Zeichen der Anerkennung überreichten die beiden Dirndlvertreterinnen Katharina Pfaffinger und Katharina Wörndl den Jubilaren ein Vereinsabzeichen.

Jahrtag Hittenkirchen

Ein Sommer mit vielen Terminen steht dem Trachtenverein „Almarausch“ Hittenkirchen heuer bevor – allen voran das 50-jährige Jubiläum des Trachtenheims. Über die vielfältigen Aktivitäten und anstehenden Termine informierte Vorstand Christoph Kaufmann bei der diesjährigen Frühjahrsversammlung im Rahmen des traditionellen Jahrtags des Vereins.

 

Der Versammlung voraus ging der Kirchenzug und Gottesdienst. Der Kirchenzug startete wie gewohnt am Trachtenheim und wurde musikalisch von der Wildenwarter Blasmusik begleitet. Besonders erfreulich war die starke Beteiligung: Viele Vereinsmitglieder – von den Röckefrauen über die Aktiven und Kinder bis hin zu den Mannerleuten – waren in Tracht gekommen. Beim Gottesdienst in der Pfarrkirche St. Bartholomäus feierte der neue Seelsorger des Pfarrverbandes Westliches Chiemseeufer Pfarrvikar Amit Sinha Roy seine erste Messe in Hittenkirchen.

 

Vorstand Christoph Kaufmann begrüßte bei der Versammlung die Anwesenden, darunter auch Altbürgermeister Klaus Daiber. Nach dem Totengedenken gab Schriftführerin Andrea Scheck einen kompakten Rückblick auf die Ereignisse seit der letzten Herbstversammlung.

 

Auf einige der angesprochenen Aktivitäten ging Christoph Kaufmann im Anschluss noch näher ein. Besonders das Maibaumbewachen und -aufstellen hob er als gelungenes Gemeinschaftsprojekt hervor. Zwei Monate lang wurde der Lauterbacher Baum mit viel Engagement bewacht. Stellvertretend für alle Aktiven und Wachter sprach Kaufmann seinen Dank an die beiden Vorplattler Christoph Kaufmann junior und Lukas Feichtlbauer sowie an Vereinsmitglied Michael Fischer aus. Ein besonderer Dank galt auch Christian und Marlene Lampersberger für die Bereitstellung der Räumlichkeiten sowie ihre Geduld und Nachsicht angesichts des Trubels. Für den kostenlosen Rosserer-Dienst am Aufstelltag bedankte er sich außerdem bei Florian Wörndl.

 

Ebenso erfreulich verliefen die kirchlichen Veranstaltungen: Sowohl der Pfarrabend als auch das Fastensuppenessen im Trachtenheim waren so gut besucht wie nie zuvor. Auch die Entwicklung der Mitgliederzahl gibt Anlass zur Freude – sie nähert sich inzwischen der Marke von 400. Dies unterstreicht die anhaltende Attraktivität des Vereins, insbesondere auch für junge Menschen.

 

Nach dem Rückblick gab Kaufmann einen Ausblick auf die kommenden Ereignisse im Verein. Ein zentrales Ereignis ist dabei das 50-jährige Jubiläum des Trachtenheims. „Am Freitag, 4. Juli laden wir unsere Mitglieder zum Festabend ein“, erklärte Kaufmann. „Am 6. Juli folgt dann ein Frühschoppen mit Familientag – musikalisch umrahmt von den Preaner Buam“. Bis zum Jubiläum werden einige Arbeiten am Trachtenheim durchgeführt. Abgeschlossen sind bereits die Malerarbeiten an der Außenfassade des Trachtenheims. Ab Ende Mai steht eine Sanierung der Herrentoilette an.

 

Ein weiterer Höhepunkt im Veranstaltungskalender ist das 70-jährige Jubiläum der Musikkapelle Wildenwart, das vom 16. bis 18. Mai in Stupfa bei Wildenwart gefeiert wird. Zudem wurde auf das Trachtenfest des Nachbarvereins in Prien hingewiesen, das gemeinsam mit der Jungbauernschaft vom 18. bis 30. Juni veranstaltet wird. Hier ist bei den Trachtlern ein Festabend für den 20. Juni geplant, gefolgt von einem Festsonntag am 22. Juni. Die Fronleichnam-Prozession wird aus dem Grund ausnahmsweise nicht am Sonntag, sondern bereits am Donnerstagabend abgehalten.

 

Zu den weiteren kommenden Terminen zählen die Maiandacht am Freitag, 9. Mai um 19.30 Uhr in Giebing sowie der Jugendhoagascht am Freitag, 16. Mai um 19 Uhr im Trachtenheim, der in Kooperation mit der Musikschule Grassau veranstaltet wird.

 

Bürgermeisterin Irene Biebl-Daiber fand in einem kurzen Grußwort lobende Worte: Sie komme, so wörtlich, „narrisch gerne nach Hittenkirchen“, wo Alt und Jung in beeindruckender Weise zusammenarbeiten und der Nachwuchs gesichert sei. Außerdem wies sie auf das 1100-jährige Jubiläum der Gemeinde Bernau am Chiemsee im nächsten Jahr hin, bei der sie auch um Unterstützung aus Hittenkirchen bat.

 

Nach den Ehrungen langjähriger Mitglieder wurde die Versammlung beendet. Im Anschluss gab es für alle Anwesenden ein Weißwurstfrühstück, während die Wildenwarter Blaskapelle den Abschluss musikalisch umrahmte.

Rosenmontagsball Hittenkirchen

Gelungener Tanzkursabschluss in Hittenkirchen

 

Mehr als 150 bunt-maskierte Jugendliche und ältere Volkstanzfreunde kamen am vergangenen Rosenmontag im Trachtenheim Hittenkirchen zum traditionellen Abschlussball des Jugend-Volkstanzkurses zusammen.

 

Alle Plätze in der Halle waren wieder sehr gut ausgefüllt. Über diesen großen Anklang beim Abschlussball sowie zuvor bei den vier Tanzkursabenden zeigte sich daher der Vorstand des gastgebenden Trachtenvereins "Almarausch" Christoph Kaufmann sehr erfreut. Er dankte anschließend allen Helferinnen und Helfern, die zur erfolgreichen Durchführung der Veranstaltungen beitrugen. Besonders gewürdigt wurden die Tanzkursleiter Florian und Antonia Wörndl sowie der Tanzkursspieler Kilian Lampersberger, die als Anerkennung jeweils einen Geschenkgutschein erhielten.

 

Für die musikalische Gestaltung sorgte erneut die Rottauer Tanzlmusi, die ebenfalls in bunter Verkleidung kam. Unter der Anleitung von Florian Wörndl wurde ein abwechslungsreiches Programm geboten, das neben den Volkstanz-Klassikern Walzer, Boarischen, Polka und Landler auch Stücke wie den Siebenschritt und Kikeriki umfasste. Zum Einstieg in die Tanzrunden diente der Auftanz, bei der beinahe alle Anwesenden mitmachten. Die Tanzfläche war bei jeder Runde bestens gefüllt, sodass die Teilnehmenden ausgiebig Gelegenheit hatten, die in den vier vorangegangenen Kursterminen erlernten Schritte anzuwenden.

 

Für die älteren Besucher klang der Abend in geselliger Runde gemütlich bei der Bar aus, deren Betrieb wieder von den Aktiven des Vereins organisiert wurde.

 

Unsere Bilder zeigen sowohl Eindrücke vom Rosenmontagsball als auch von den Tanzkursabenden.

 

Text: Michael Hötzelsperger - Bilder: Antonia Wörndl

Kinderfaschingsgaudi in Hittenkirchen

Nur zwei Tage nach dem Weiber- und Dirndlkranzl der Aktiven des Trachtenvereins „Almarausch“ Hittenkirchen stand bereits die nächste Faschingsveranstaltung im Trachtenheim auf dem Programm – der Kinderfasching, organisiert vom Jugendleiterteam des Vereins. Mehr als 50 Kinder und zahlreiche Eltern aus Hittenkirchen und der Umgebung, aber auch aus Bernau und weiteren Orten, füllten die Halle und brachten mit farbenfrohen Kostümen eine super Stimmung mit.

 

Die Organisatoren hatten für den knapp vierstündigen Nachmittag ein abwechslungsreiches Programm vorbereitet. Die Kinder konnten sich bei Spielen wie Reise nach Jerusalem, Sackhüpfen, Bälle werfen und Luftballon-Treten austoben. Clown Andi, alias Andreas Gelder, der bereits seit vielen Jahren ehrenamtlich dabei ist, zog die Kinder wieder mit einem Transportwagen durch die Halle und verteilte Süßigkeiten, worüber die Kinder besonders angetan waren.

 

Ein weiterer Höhepunkt des Nachmittags war der Auftritt der Kindergarde der Chiemseenixen aus Bernau, die mit einer 20-minütigen Tanzeinlage begeisterte. Im Rahmen dessen wurden außerdem zwei Orden verliehen: „Pommesfee“  Claudia Wörndl wurde für ihr jahrelanges Engagement in der Küche ausgezeichnet und DJ Sepp Gregori für seine 18-jährige Tätigkeit als DJ. Da er seine ehrenamtliche Tätigkeit in Hittenkirchen nun beendet, erhielt er darüber hinaus vom Jugendleiterteam einen Pizzagutschein als besondere Anerkennung.

 

Für das leibliche Wohl war ebenfalls bestens gesorgt. Angeboten wurden unter anderem Pommes, Wiener Würstchen, Eis, Kuchen, Torten sowie Kaffee.

 

Text: Michael Hötzelsperger - Fotos: Antonia Wörndl / Trachtenverein Hittenkirchen

Tropisches Weiberkranzl in Hittenkirchen

Zahlreiche Arbeitsstunden und viel Herzblut hat die Aktivengruppe des Trachtenvereins „Almarausch“ Hittenkirchen wieder in den letzten beiden Wochen aufgewendet, um ihr traditionelles Weiber- und Dirndlkranzl zu einem besonderen Erlebnis werden zu lassen. Heuer haben sie sich dabei das Motto „Dschungel“ ausgesucht, wodurch das Trachtenheim in einen tropischen Ort verwandelt wurde.

 

Besonders erfreulich war der große Andrang, insbesondere junger Erwachsener, sodass das Trachtenheim binnen kürzester Zeit wieder rappelvoll wurde. Die Gäste wurden von einer aufwendig gestalteten Dschungelkulisse empfangen, die mit zahlreichen von der Decke hängenden Tieren und einer urigen Holzhütte mit Klammeraffen beeindruckte, welche einen großen Teil der Bar bildete. Dabei wurden sogar echte Bäume aus dem heimischen Wald verbaut, wodurch die Holzhütte besonders authentisch wirkte. Die meisten Besucher kamen passend zum Motto verkleidet – als exotische Tiere wie Papageien, Leoparden und Giraffen, als tropische Früchte, als Forscher oder ironisch als Holzfäller – und trugen so zu einer fröhlichen Atmosphäre bei.

 

Für musikalische Unterhaltung sorgte erneut die Ruhpoldinger Band „Söör“, die mit einem abwechslungsreichen Repertoire bis in die späten Nachtstunden für beste Stimmung sorgte. Neben ihrer Verkleidung passten sie sich unter anderem auch mit dem Hit-Klassiker „The Lion Sleeps Tonight“ dem Motto an.

 

Ein weiteres Highlight des Abends war der Auftritt der Aschauer Faschingsgilde, die dieses Mal schon am frühen Abend ihr tänzerisches Können zeigen durften. Die Gardemädels, die in dieser Saison ohne Prinzenpaar auftritt, begeisterten die Besucher sowohl mit dem klassischen Gardetanz als auch mit ihrem Tanz zum ihrem diesjährigen Motto „Venezianische Nacht“. Zwischen den beiden Auftritten durften die Hofdamen und -herren drei Orden überreichen. Erster Vorstand Christoph Kaufmann, ungewöhnlich verkleidet als der „coolste Affe“ im Dschungel, und Vereinsmitglied Michael Fischer wurden für ihre Verdienste im Verein geehrt. Die Garde selbst verlieh einen weiteren Orden an Rosi Hell für ihr unermüdliches Engagement in der Bewerbung der Garde-Veranstaltungen.

 

Christoph Kaufmann zeigte sich höchst erfreut über den positiven Verlauf der Veranstaltung und über die Arbeit der Aktivengruppe. „In Hittenkirchen ist immer etwas geboten“, betonte er und gab einen Ausblick auf die kommenden Veranstaltungen: Nach dem Weiberkranzl und dem Kinderfasching steht am Mittwoch, 26. Februar, um 19.30 Uhr wieder der Volkstanzkurs für Jugendliche auf dem Programm, der beim maskierten Rosenmontagsball am 3. März um 20 Uhr mit der Rottauer Tanzlmusi seinen Abschluss findet. Neben den Jugendlichen sind beim Abschlussball auch alle älteren Freunde des Volkstanzes herzlich willkommen.

 

Bericht und Bilder: Michael Hötzelsperger

Welcome to the Jungle

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Volkstanzkurs für Jugendliche in Hittenkirchen

Der Trachtenverein „Almarausch“ Hittenkirchen lädt auch dieses Jahr Jugendliche ab 14 Jahren zu einem Volkstanzkurs ein. Die Tanzabende beginnen an diesem Mittwoch, 29. Januar 2025, im Trachtenheim Hittenkirchen und finden an drei weiteren Mittwochabenden (5., 12. und 19. Februar) jeweils von 19.30 bis 21.30 Uhr statt. Unter der bewährten Leitung von Florian Wörndl werden traditionelle Tänze wie Walzer, Landler, Polka, Boarischer, Chiemgauer und Altbairische vermittelt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, und sowohl Anfänger als auch Fortgeschrittene sind herzlich willkommen. Der Unkostenbeitrag beträgt je Abend 3 Euro.

 

Den Abschluss bildet traditionell der maskierte Abschlussball am Rosenmontag, 3. März 2025, um 20:00 Uhr. Im Gegensatz zu den Tanzkursabenden sind zu diesem Ball auch alle älteren Liebhaber des Volkstanzes eingeladen. Für die passende Volkstanzmusik sorgt dabei die Rottauer Tanzlmusi.

 

Der Trachtenverein freut sich auf viele tanzbegeisterte Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

Trachtler-Andacht in Greimharting

Greimharting/Chiemgau  (hö) – Für ein gutes Trachenjahr 2024 dankbar sein und für ein ebenso schönes Trachtenjahr bittend war der Anlass einer Andacht des Gauausschusses mit seinen Ehrenmitgliedern vom Chiemgau-Alpenverband für Tracht und Sitte in der Kirche „St. Petrus und St. Leonhard“ in Greimharting.

 

Pfarradministrator Gottfried Grengel appellierte dabei an das Miteinander, denn nichts ist schlimmer als eine Gesellschaft, die sich nichts mehr zu sagen hat und sagte selbst: „Denken wir an den persönlichen Gruß, an das Lächeln oder an die `Frage Wie geht es Dir?`, weil Du mir wichtig bist“. An die Trachtler gerichtet ergänzte er: „Eure Aufgabe ist nicht nur Traditionen und Gewand zu bewahren, sondern im vorzüglich schönen Chiemgau auch miteinander im Gespräch zu bleiben. Sprache und Trachtenvereine spielen eine wichtige Rolle“. Die Zusammenstellung der musikalischen Gestaltung besorgte Oberbayerns Volksmusikpfleger und der Musikwart des Chiemgau-Alpenverbandes Leonhard Meixner, die gemeinsamen Gesänge ergänzten die Laubensteiner Bläser unter der Leitung von Andreas Hilger.

 

Foto: Hötzelsperger -   Eindrücke von der Andacht des Chiemgau-Alpenverbandes in der Kirche von Greimharting. 

Trachtler-Weihnachtsfeier in Hittenkirchen

Gute Tradition hat es beim Trachtenverein "Almarausch" Hittenkirchen, dass sie einmal jährlich die Mitglieder, Eltern und Dorfbewohner in der Adventszeit zu einer stimmungsvollen Weihnachtsfeier einladen. Bei der diesjährigen Feier am vergangenen zweiten Adventssamstag im vollbesetzten Trachtenheim führte Jugendleiterin Johanna Wörndl durch ein umfangreiches Programm, bei der die Kinder und Jugendlichen des Vereins die Hauptgestaltung übernahmen.

Die erste Hälfte des kurzweiligen Abends war ganz der Musik gewidmet. Der Trachtennachwuchs präsentierte sich in vielfältigen Formationen – sei es mit Soloauftritten, in Gruppen, als Familienmusik oder in Begleitung von Erwachsenen. Dabei beeindruckten die jungen Musikerinnen und Musiker mit ihrem Können und ernteten dafür viel Applaus vom Publikum.

Nach der Pause folgte der Höhepunkt der Feier: das traditionelle Weihnachts-Theaterstück, das Alexandra Bauer aus Wiederdorf gemeinsam mit mehreren Jugendlichen über viele Wochen hinweg mühevoll einstudiert hat. Diesmal stand der Einakter "Simmerls Engeltrick" von Waltraud Götz auf dem Programm, der zuvor bereits beim Bernauer Seniorennachmittag begeistert aufgenommen worden war. Das Stück bot eine humorvolle und kindgerechte Auseinandersetzung mit dem Thema Engel. Die rund 50-minütige Aufführung wurde am Ende vom Publikum mit viel Applaus honoriert.

Im Anschluss folgte noch ein Auftritt der Dochstuimusi, ehe sich Ansagerin Johanna Wörndl bei allen Mitwirkenden, dem übrigen Jugendleiterteam sowie allen weiteren Helfern bedankte. Im Rahmen der Weihnachtsfeier wurde Johanna Wörndl außerdem offiziell in das Jugendleiterteam aufgenommen. Als symbolisches Zeichen überreichten ihr die Dirndl aus der Dirndlgruppe 4 einen Schlüssel fürs Trachtenheim.

Stimmungsvoll endete die Weihnachtsfeier mit dem traditionellen Adventsjodler, das von allen Anwesenden im Trachtenheim gemeinsam gesungen wurde.

Bericht: Michael Hötzelsperger - Fotos: Antonia Wörndl / Trachtenverein Hittenkirchen

 

Bildunterschriften:

 

(1): Ansagerin Johanna Wörndl führte durch den kurzweiligen Abend

(4): Familie Wollschlager mit der Bohrer Musi

(11): Die Fünfer Blosn mit Sara Steindlmüller, Marlies und Hanna Schnaiter, Moritz Hähnchen und Florian Wörndl junior

(18): Blick in das vollbesetzte Trachtenheim

(24): Eindruck vom Theaterstück unter der Leitung Alexandra Bauer

(25): Die Dirndl der Dirndlgruppe 4 übergeben der neuen Jugendleiterin Johanna Wörndl symbolisch einen Schlüssel fürs Trachtenheim

(26): Anna Schnaiter und Johanna Fischer

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Adventsausflug Hittenkirchen

Einen abwechslungsreichen, unterhaltsamen und stimmungsvollen Vereinsausflug unternahmen die Mitglieder des Trachtenvereins „Almarausch“ Hittenkirchen am ersten Adventssonntag. Die von den Röckefrauenvertreterinnen Katharina Schnaiter und Sabine Ablinger organisierte Fahrt führte die Trachtler diesmal zum Hof Dirnecker in Eiselfing sowie zur Hofweihnacht der Ziegenmeierei Oberlohe in Maitenbeth.

Die erste Station war der Hof Dirnecker in Eiselfing, wo die Gruppe bereits von der Betriebsleiterin empfangen wurde. Nach einer kurzen Einführung in den Betrieb konnten die Teilnehmer den mehrfach prämierten Eierlikör probieren und sich mit feinen Kuchen sowie herzhaften Brotzeiten stärken.

Gut gelaunt führte die Fahrt weiter nach Maitenbeth im Landkreis Mühldorf am Inn, wo zum letzten Mal die Hofweihnacht bei der Ziegenmeierei Oberlohe stattfand. Dort erwartete die Besucher eine Vielzahl an Ständen mit Kunsthandwerk, Gewürzen, Schmuck und Dekorationsartikeln sowie ein vielfältiges kulinarisches Angebot. Ein besonderes Highlight war die Feuershow, die bei Einbruch der Dunkelheit die Station abrundete. Nach einem gemütlichen Bummel über den Weihnachtsmarkt und dem Genuss von Glühwein und Kinderpunsch brachte das Busunternehmen Krumrey die Gruppe sicher zurück nach Hause.

Gut auf die Adventszeit eingestimmt, blickt der Trachtenverein freudig der bevorstehenden Weihnachtsfeier am Samstag, 7. Dezember, ab 19 Uhr im Trachtenheim Hittenkirchen entgegen, zu der auch Gäste herzlich willkommen sind.

Bilder: Katharina Schnaiter

Theater in Hittenkirchen

Am vergangenen Wochenende feierte in Hittenkirchen die Komödie „Hexenschuss“ des schottischen Autors John Graham ihre Premiere und markierte zugleich das 20-jährige Jubiläum der „Theaterer“. Unter der Regie von Franz Wörndl gelang es den Theaterer erneut, das Publikum mit dem modernen Stück drei Stunden lang zum Lachen zu bringen.

 

Der erste Vorstand, Christoph Kaufmann, begrüßte die Gäste im nahezu ausverkauften Trachtenheim und dankte besonders den zahlreichen Personen und Firmen, die den Trachtenverein tatkräftig unterstützen. Außerdem dankte er der neu formierten Musikgruppe, die noch keinen Namen trägt und die vor Beginn, in den Pausen zwischen den Akten sowie nach der Aufführung für eine passende musikalische Begleitung sorgte.

 

Das Stück selbst spielt in der Wohnung von Susi Stoib, verkörpert von Lisa Forstner. Susi ist zwar mit Leonhard (Eugen Unterstraßer) verheiratet, hat jedoch eine Affäre mit dem eitlen TV-Moderator Peter Lanz (Franz Wörndl). Gleich zu Beginn bleibt Peter aufgrund eines Hexenschusses beim Baden in der Wanne stecken, und weder er noch Susi können ihn aus dieser misslichen Lage befreien. Als wäre das nicht schon schlimm genug, muss Susi die Situation vor dem blinden Klavierstimmer Herrn Pfeiffer (Lorenz Böglmüller) und ihrem unerwartet heimgekehrten Ehemann Leonhard verheimlichen. Die Verwicklungen nehmen weiter zu, als auch der Bereitschaftsarzt Dr. Kommisari (Wolfgang Schuster) und Peters Agentin Josefine Zöbeli-Marthaler (Anna-Maria Paar) auftauchen.

 

Während die Wohnung zunehmend von Besuchern überflutet wird, häufen sich die Lügen und Missverständnisse, und Susi droht, den Überblick zu verlieren. Doch auch Ehemann Leonhard hat ein Geheimnis: Er hat der Stewardess Annabelle, gespielt von Magdalena Wöhrer, und ihrem besten Freund versprochen, die Wohnung als neutralen Treffpunkt für ihre heimlichen Rendezvous zu nutzen. So nimmt das turbulente Chaos seinen Lauf, und alle versuchen verzweifelt, ihr Lügenkonstrukt aufrechtzuerhalten.

 

Nach rund drei unterhaltsamen Stunden endete das lustige Theaterstück mit langanhaltendem Applaus. Alle Theaterspieler beeindruckten mit ihren Darstellungen, die im Publikum für sehr viele Lacher sorgten. Besondere Lacher unter dem hiesigen Publikum riefen außerdem wieder gelegentliche Anspielungen auf reale Personen und Orte in der Umgebung hervor.

 

Ein wesentlicher Unterschied zu den Vorjahren bestand darin, dass das Stück diesmal nicht wie gewohnt in einem einzigen Raum spielte, sondern in zwei – dem Wohnzimmer und dem Badezimmer. Dadurch musste die Musikgruppe ihren angestammten Platz räumen, um Platz für das Badezimmer mit Badewanne zu schaffen, der auch einen eigenen Vorhang hatte. Somit war der Raum für die Zuschauer nicht ständig sichtbar.

 

Die Aktiven des Vereins richteten im Bereich der alten Küche erneut eine Theaterbar ein, die Zuschauern und Darstellern einen gemütlichen Ausklang des Abends ermöglichte.

 

An den verbleibenden Novemberwochenenden präsentieren die Theaterer das unterhaltsame Stück noch acht weitere Male im Trachtenheim. Für diese Aufführungen sind noch einige Restkarten erhältlich, die im Mühlenladen in der Kumpfmühl (Tel. 08051 1568) gekauft werden können.

 

Bericht und Bilder: Michael Hötzelsperger

Bildunterschriften:

(2) Peter Lanz (Mitte, gespielt von Franz Wörndl) blieb aufgrund eines Hexenschusses in der Badewanne stecken. Susi Stoib (Lisa Forstner) und Dr. Kommisari (Wolfgang Schuster) können nicht weiterhelfen.

(4) Der blinde Klavierstimmer Herr Pfeiffer, gespielt von Lorenz Boglmüller, zusammen mit dem steckengebliebenen Peter Lanz (Franz Wörndl) und Susi Stoib (Lisa Forstner).

(11) Vorstand Christoph Kaufmann begrüßt das Theaterpublikum.

(12) Die frisch formatierte Musikgruppe ohne Namen spielte zur musikalischen Unterhaltung .

Jahreshauptversammlung 2024

Der Trachtenverein Hittenkirchen zählt inzwischen 375 Mitglieder – neun mehr als im Vorjahr –, wie Schriftführerin Andrea Scheck am vergangenen Samstag auf der Jahreshauptversammlung im Trachtenheim verkündete. „Ausnahmslos jeder möchte dem Verein beitreten“, sagte der erste Vorsitzende Christoph Kaufmann stolz und hob das lebendige Vereinsleben sowie die starke Kinder-, Jugendgruppe und Aktivengruppe hervor. Der zweite Bürgermeister, Gerhard Jell, schloss sich in seinem Grußwort der positiven Einschätzung an, gratulierte dem Verein und bedankte sich im Namen der Gemeinde für die hervorragende Zusammenarbeit.

 

Die Versammlung begann traditionell mit einem gemeinsamen Essen der Mitglieder. Nach der Begrüßung durch Christoph Kaufmann und einem Totengedenken – bei dem seit der Frühjahrsversammlung erfreulicherweise kein Vereinsmitglied betroffen war – gab Andrea Scheck einen kurzen Rückblick auf die zahlreichen Aktivitäten des Vereins. Sie berichtete unter anderem über die Teilnahme am Gautrachtenfest in Hohenaschau, bei dem der Verein bei der Meistpreis-Bewertung einen hervorragenden sechsten Platz belegte. Kassier Anton Schuster informierte anschließend über die Finanzen, wobei zwischen Vereinsleben und den Wirtschaftsbetrieb im Trachtenheim unterschieden wurde. Trotz Investitionen in Dirndlstoffe, neues Besteck und bessere Beleuchtung konnte ein positives Ergebnis erzielt werden, was auch den zahlreichen Spenden zu verdanken war. Dafür sprach Christoph Kaufmann den Spendern seinen herzlichen Dank aus. Kassenprüfer Peter Fitzner bestätigte eine einwandfreie Kassenführung und empfahl die Entlastung der Vorstandschaft, die einstimmig erfolgte.

 

Auch Vorplattler Christoph Kaufmann blickte auf ein ereignisreiches Jahr der Aktivengruppe zurück. Zu den Höhepunkten zählten unter anderem der Ausflug zum Christkindlmarkt in Nürnberg, die Fahrt zur Grünen Woche nach Berlin, die aufwendige Organisation des Weiberkranzls mit Weltraumthema, das Gautrachtenfest in Hohenaschau mit reger Beteiligung an den Gauwettbewerben, mehrere Hochzeiten und gemeinsame Herbstfestbesuche. Jugendleiter Hans Schnaiter berichtete ebenfalls von einem aktiven Jahr: Die rund 50 Kinder und Jugendlichen nahmen unter anderem am Klöpfeln (Erlös ging an die Kranken- und Bürgerhilfe Bernau sowie als Zuschuss zum Ministratenausflug), an der Weihnachtsfeier, der Faschingshochzeit und dem Kinderfasching teil. Zahlreiche Proben für das Vereinsplatteln, das Palmbuschenbinden, das gute Abschneiden beim 6-Vereine-Wettbewerb (mit zwei Dirndl in der Gaujugendgruppe), das Dorffest und viele weitere Aktivitäten prägten das Vereinsjahr. Schnaiter zeigte sich besonders erfreut darüber, dass viele Buben das Platteln so wichtig nehmen, dass sie es dem Fußballspiel nicht nachstellen. Röckefrauenvertreterin Kathi Schnaiter ergänzte den Jahresbericht mit einem Rückblick auf das Röckefrauentreffen in Marquartstein, die Adventsfahrt des gesamten Vereins nach Niederbayern und ein gemeinsames Kaffeetrinken im Trachtenheim, bei dem auch die neu hinzugekommenen jungen Frauen willkommen geheißen wurden.

 

Für die kommenden Monate sind wieder Ausflüge und weitere Aktivitäten geplant, über die die jeweiligen Verantwortlichen zeitnah informieren werden. Die nächsten Termine sind die zehn Theateraufführungen im November, die nach den Vorverkaufsterminen bereits sehr gut ausgebucht sind. Restkarten zum Preis von 11 Euro sind bei Irmengard Schuster im Mühlenladen in Kumpfmühl erhältlich (Tel. 08051 1568). Im Dezember folgen die traditionelle Weihnachtsfeier und das Klöpfeln der Kinder- und Jugendgruppe, im Januar und Februar stehen die Tanzkurse mit Rosenmontagsball, das Weiber- und Dirndlkranzl der Aktiven sowie der Kinderfasching an. Der Pfarrabend wird im nächsten Jahr um eine Woche verschoben, da für den 15. März ein Kabarettabend im Trachtenheim geplant ist. Des Weiteren gibt es neben der Einladung zum Gaufest nach Feldwies auch eine Einladung zu den Priener Festwochen im Juni. Kaufmann kündigte zudem freudig zwei besondere Veranstaltungen an: Zum einen wird der Volksmusik-Wettbewerb Grassauer Haberspitz voraussichtlich am 16. Mai im Trachtenheim stattfinden, zum anderen feiert das Trachtenheim am 4. Juli sein 50-jähriges Bestehen mit einem Vereinsabend und am 6. Juli mit einem Familientag.

 

Bericht und Bilder: Michael Hötzelsperger - Eindrücke von der Herbstversammlung in Hittenkirchen