
G.T.E.V. Almarausch Hittenkirchen
A herzlich's Griaß God sagt der Trachtenverein Almarausch Hittenkirchen
Festlicher Kirchenpatroziniumstag in HittenkirchenTraditionspflege auch an einem Werktag
Hittenkirchen (hö) – „Schön, dass es noch Eckchen auf dera Welt gibt, wo sowas no gepflegt wird & ma zamhalt“ – mit diesen Worten drückte einer der wenigen (und eher zufälligen) Zaungäste seine Verwunderung darüber aus, dass am helllichten Montagvormittag im Bernauer Gemeindeteil Hittenkirchen eine große Zahl von Gläubigen in festlicher Prozession von der Ortskirche zur Gedächtniskapelle zog. Grund dafür war, dass in der Pfarrgemeinde „St. Bartholomäus“ und in der Orts- und Vereinegemeinschaft an der fast schon ewigen Tradition des Feierns vom Kirchenpatrozinium auch dann festgehalten wird, wenn der Festtag auf einen Wochen- oder Werktag fällt.
.Lautstark verkündeten bereits vorher Kanonenklänge, dass an diesem Tag etwas Besonderes im Ort ist. Den Auftakt bildete ein Gottesdienst in der Kirche von Traunsteins Stadtpfarrer und früherem Priener Kaplan Konrad Roider in Konzelebration mit Pfarrvikar Sinha Roy vom Pfarrverband Westliches Chiemseeufer. Anschließend machten sich alle Ortsvereine (Veteranen, Schützen, Feuerwehr und Trachtler) mit ihren Fahnenabordnungen sowie mit den kirchlichen Fahnen, mit der Mutter-Gottes als Tragefigur, mit dem „Himmel“ für das Allerheiligste sowie mit der Fritz-Musi und mit dem Kirchenchor auf den Weg zu den Prozessionsstationen unter dem freiem Himmel. Ein besonders eindrucksvoller Platz ist das 1923 für die Opfer der Kriege erbaute Gedächniskapelle mit faszinierendem Blick auf Ort, Kirche und Chiemsee. Ebenso wie am Festhalten des christlichen Glaubens mit Gottesdienst und Feldprozession wird im Ort und bei den Ortsvereinen an der anschließenden Einkehr beim Dorf-Wirtshaus festgehalten. Am „Kirta-Tag“ ruht bei vielen Leuten und auch bei manchen Firmen die Arbeit, er dient dem geselligen Beisammensein und das passt wiederum zum Charakter des Namenstages vom Heiligen Bartholomäus, dem Schutz-Heiligen der Ortskirche.
Foto: Hötzelsperger – Eindrücke vom Kirchenpatrozinium in Hittenkirchen, u.a. mit der Station an der Gedächtniskapelle
St. Bartholomäus Hittenkirchen – geschichtsträchtige Kuratiekirche über dem Chiemsee
Die katholische Kuratiekirche St. Bartholomäus liegt im Herzen des Bernauer Ortsteils Hittenkirchen und bietet einen der schönsten Ausblicke über den Chiemsee. Ihre Wurzeln reichen weit zurück: Bereits der Ortsname verweist auf eine frühe kirchliche Präsenz, und 1345 wird die Kirche erstmals urkundlich erwähnt.
Der älteste Bauteil ist das steinerne Langhaus aus der Zeit um 1200. Mit dem spätgotischen Chor, der Mitte des 15. Jahrhunderts angebaut und 1454 durch Bischof Ulrich II. geweiht wurde, erhielt St. Bartholomäus ihre heutige Grundgestalt. Über die Jahrhunderte folgten zahlreiche bauliche Veränderungen: neue Altäre, eine Kanzel, der charakteristische Westturm mit Zwiebelhaube (1702) sowie die barocke Innenausstattung mit Stuck und Fresken aus dem Jahr 1760.
Im 19. Jahrhundert kamen Kreuzweg, neues Gestühl und eine Orgel aus dem Kloster Reisach hinzu. Spätere Renovierungen veränderten das Erscheinungsbild erneut – besonders die umfassende denkmalpflegerische Sanierung von 1953, bei der historische Elemente wie der Oberteil des Hochaltars von 1653 wieder integriert wurden. Die Deckengemälde im Chor stammen vom Priener Kunstmaler Bartholomäus Wappmannsberger.
Der umgebende Friedhof besitzt eine mittelalterliche Mauer, deren Eckquader mit der Jahreszahl 1667 auf eine damalige Erneuerung verweist. Besonders bekannt ist das Grab der Schauspielerin Elisabeth Flickenschildt, die viele Jahre in Hittenkirchen lebte und auf eigenen Wunsch hier bestattet wurde – ihr Grabstein in Flammenform ist ein markantes Denkmal.
Die Kirche St. Bartholomäus ist öffentlich zugänglich und lädt mit ihrer reichen Geschichte und ihrer einmaligen Lage zum Besuch ein.
Kriegergedächtniskapelle Hittenkirchen – seit 1923 ein stiller Ort des Gedenkens über dem Chiemsee
Hoch über Hittenkirchen, auf einer freien Anhöhe im Ortsteil Oberfeld, steht seit mehr als einem Jahrhundert ein markantes Zeichen des Erinnerns: die Kriegergedächtniskapelle. Errichtet im Jahr 1923 und am 16. September 1923 feierlich eingeweiht, gehört der neubarocke Bau zu den prägenden Kulturgütern der Gemeinde Bernau. Als Gedenkstätte für die Gefallenen des Ersten Weltkriegs wurde die Kapelle bewusst an einem Ort errichtet, der Weite zulässt – mit einem eindrucksvollen Blick über die Landschaft und hinunter zum Chiemsee.
Die Kapelle zeigt die typische Formensprache des frühen 20. Jahrhunderts: ein neubarocker Steildachbau, gekrönt von einem Dachreiter mit Haubendach, der sich klar gegen den Himmel abzeichnet. Ihre Lage oberhalb des Dorfes verleiht dem Gebäude eine besondere Präsenz – als stiller Begleiter der Region, als Ort des Innehaltens und als Zeichen dafür, dass Erinnerung und Heimat eng miteinander verbunden sind.
Heute ist die Kriegergedächtniskapelle als bayerisches Baudenkmal eingetragen und steht damit unter besonderem Schutz. Sie bleibt ein Ort, an dem Geschichte sichtbar wird und an dem die Gemeinde Bernau seit Generationen ihrer Verantwortung für das kulturelle Erbe nachkommt.

Preisplatteln in Hittenkirchen
Überaus zufrieden zeigte sich Vorstand Christoph Kaufmann beim diesjährigen Preisplatteln des Trachtenvereins „Almarausch“ Hittenkirchen. Knappe 60 Teilnehmer stellten sich im voll besetzten Trachtenheim dem Urteil der Preisrichter und zeigten bei den verschiedenen Alters- und Leistungsklassen ihr Können. Als Sieger in den Aktivenklassen gingen dabei die Geschwister Magdalena und Johannes Obermeier hervor.
Für den passenden Rahmen sorgte das eingespielte Team des Vereins. Zweiter Vorstand Florian Wörndl führte in bewährter humorvoller Art als Ansager durch den Abend, während die vereinseigenen Musikanten Hans Schnaiter, Martin Pfaffinger und Valentin Huber die Teilnehmer musikalisch begleiteten. Als Preisrichter waren Tobias Stolz aus Bernau sowie Lenz Obermüller und Peter Thaurer aus Prien am Chiemsee und Christian Parriger aus Sachrang im Einsatz. Parriger ist dem Hittenkirchener Preisplatteln seit vielen Jahren verbunden und richtet bereits seit 45 Jahren beim Verein. Dafür erhielt er vom Verein ein kleines Dankeschön.
In den einzelnen Klassen ergaben sich folgende Platzierungen:
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Buam 1: Leonhard Angst vor Hannes Steinbichler und Florian Hinterholzer.
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Dirndl 1: Theresia Stürzer vor Theresa Forstner und Verena Forstner.
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Buam 2: Stefan Wöhrer vor Michael Pfaffinger und Vitus Buchner.
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Dirndl 2: Franzsika Hartl vor Anna Schnaiter und Magdalena Schnaiter.
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Dirndl 3: Miriam Wollschlager vor Sophia Pfaffinger und Annelie Stürzer.
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Buam 4: Franzi Wörndl vor Franzi Schnaiter und Felix Hähnchen.
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Dirndl 4: Hanna Aringer vor Marina Wöhrer.
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Altersklasse: Anton Reiter vor Franz Schnaiter und Hans Steinbichler. Mit 38,9 Punkten erzielte Anton Reiter zugleich die Tagesbestleistung.
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Aktive Buam: Hannes Obermeier vor Lukas Feichtlbauer und Paul Pertl.
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Aktive Dirndl: Magdalena Obermeier vor Antonia Wörndl und Johanna Wörndl.
Kaufmann dankte allen Teilnehmern sowie den Vorplattlern, Dirndlvertreterinnen und Jugendleitern für die Vorbereitung. „Man sieht die Freude dahinter und die Mühe, die sich gemacht wird“, betonte der Vorstand. Ebenso galt sein Dank den Musikanten, den Probenmusikanten, den Auswertern und den Preisrichtern. Kaufmann dankte zudem allen Spendern und Unterstützern, die mit Sach- und Geldspenden zum Gelingen der Veranstaltung und zur Förderung der Jugendarbeit beigetragen haben.
Kaufmann nahm außerdem Bezug auf das diesjährige Gaufest und die dort erreichte Platzierung des Hittenkirchener Vereins. Mit dem dritten Platz beim Meistpreis war den Trachtlern ein besonderer Erfolg gelungen. Entscheidend dafür war die große Beteiligung: Kinder, Eltern, Jugendleiter, Aktive, Mannerleute und Röckefrauen waren beim Gaufest allesamt in großer Schar dabei. „Einbrecher hätten an dem Tag in Hittenkirchen leichtes Spiel gehabt“, merkte Kaufmann dazu augenzwinkernd an.
Zum Abschluss blickte der Vorstand noch auf die kommenden Termine des Vereins. Am 24. August steht das Kirchenpatrozinium der St.-Bartholomäus-Kirche an, bei dem er erneut auf eine zahlreiche Beteiligung der Hittenkirchener Trachtler setzt. Im Herbst steht dann wieder Theater auf dem Programm. „Die Theaterer proben hiervon schon fleißig“, berichtete Kaufmann.
Die Titelbild zeigt die Sieger des Preisplattelns in Hittenkirchen. Vorne von links nach rechts: Franziska Hartl (Dirndl 2), Theresia Stürzer (Dirndl 1), Stefan Wöhrer (Buam 2), Leonhard Angst (Buam 1) und Magdalena Obermeier (Aktive Dirndl). Hinten: Erster Vorstand Christoph Kaufmann, Mariam Wollschlager (Dirndl 3), Hanna Aringer (Dirndl 4), Anton Reiter (Altersklasse), Franzi Wörndl (Buam 4), Hannes Obermeier (Aktive Buam) und 3. Vorstand Michael Pfaffinger.
Bericht und Bilder: Michael Hötzelsperger

Chiemgauer Trachtler seit 100 Jahren vereint "Jubiläumsjahr – Versammlung in Höhenmoos"
Höhenmoos/Chiemgau (hö) – „100 Jahre Chiemgau-Alpenverband für Tracht und Sitte“ – dieses besondere Trachtler-Jubiläum in diesem Jahr für insgesamt 23 Trachtenvereine zog sich wie ein bunter und motivierender Faden durch die turnusgemäße Frühjahrsversammlung des Gauverbandes durch. Gastgeber war heuer der Trachtenverein „Edelweiß“ Höhenmoos, dessen Vorstand Peter Stoib sich hoch erfreut zeigte, dass das örtliche Haus der Vereine bis auf den letzten Stuhl besetzt war
Für Gauvorstand Thomas Hiendl aus Feldwies war es eingangs eine große Freude, dass so viele Ehrenamtliche aus den Trachtenvereinen gemäß dem Motto „Jung und Oid mitanand“ der Einladung folgten und es war ihm ein Anliegen, den Verstorbenen aus den Reihen der neun Gründungsvereine sowie allen Toten aller Trachtenvereine in den letzten 100 Jahren zu gedenken. Alsdann stellten sich die neugewählten Vorstände Michi Summerer aus Rottau und Sepp Weidacher aus Prien vor. In diesem Zusammenhang dankte Gauvorstand Hiendl den vormaligen Vorständen Lisi Hilger (Rottau) und Klaus Kollmannsberger (Prien) im Speziellen und allgemein allen Leuten, die bisher eine Aufgabe übernommen hatten oder eine neue Aufgabe übernommen haben.
Gau-Jugendleiterin Monika Hiendl informierte von einem ereignisreichen Trachtenjahr 2026 für insgesamt 1.712 gemeldete Dirndl und Buam im Alter bis 27 Jahren. Die Gaujugendgruppe, die sich aus den Besten der verschiedenen Jugendpreisplatteln im Prien- und Achental zusammensetzen, werden heuer am „Tag des Brauchtums“ am Sonntag, 3. Mai beim Frühlingsfest in München auftreten, weitere Auftritte außerhalb der gaueigenen Veranstaltungen sind vom 15. bis 17. Mai beim Landesjugendtrachtenfest des Bayerischen Trachtenverbandes in Pfaffenhofen (mit 54 Dirndl und Buam) an der Ilm sowie am Samstag, 5. September beim Trachtenmarkt in Greding im Altmühltal. Gaubrauchtumswartin Anja Voit aus Oberwössen bat anhand einiger anschaulicher Beispiele die Vereine, das Brauchtum nicht nur in der Satzung zu haben, sondern es auch vorzuleben. Gaumusikwart für Volksmusik Leonhard Meixner vom Höhenmooser Trachtenverein berichtete von vier Gesprächen mit dem Bayerischen Rundfunk, unter anderem davon, dass die abgesetzten Neuaufzeichnungen zum Advent- und Weihnachtssingen wieder aufgenommen werden sollen und davon, dass am Sonntag, 10. Mai in der Feldwies zum 100jährigen Chiemgauer Trachtenjubiläum eine eigene Sendung mit Musik-, Trachten- und Gesangsgruppen aus dem Chiemgau vereinbart wurde. Für Gautrachtenwartin Petra Laubhuber aus Rottau war der 14. Juli (heuer ein Dienstag) als „Tag der Tracht“ eine gute Gelegenheit, das „Boarische Gwand“ im Alltag und Beruf zu tragen und bezeichnete Trachten Hofer in Grassau, Trachten Bartl in Prien und Schuh Auer in Törwang als gutes „Chiemgauer Dreieck“, wenn es um Stoffe und Gwand geht. Gaudirndlvertreterin Maria Zaiser und Gauvorplattler Michael Memminger stellten die neue Gaugruppe mit 20 Buam, 14 Dirndl und zwei Musikanten vor und sagten: „Zusammen mit Preisrichterobmann Lorenz Mühlberger aus Reit im Winkl bereiten wir uns auf ein besonders aktives Trachtlerjahr mit verschiedenen Auftritten sowie mit Gaudirndldrahn und Gaupreisplatteln vor“.
Vereinsstadl-Bau, Leitbild-Erstellung und Chronik-Herausgabe
Für Gauvorstand Thomas Hiendl waren die Beteiligung am Bau und bei der zukünftigen Nutzung eines Vereinsstadels in und mit der Gemeinde Übersee (mit Spendenaufruf), die Erstellung eines Leitbildes sowie in ganz besonderer Weise die Herausgabe einer Chronik zentrale Punkte. „Gerade die rechtzeitig zum Gau-Jubiläum hergestellte und jetzt bei allen Vereinen erhältliche Chronik ist ein imposantes Werk, das Seinesgleichen sucht. Rund 3.000 Bilder und viel Statistik laden zum Studium der Entwicklung von Tracht und Heimatpflege im Chiemgau ein“ – so der Gauvorstand, der auch die dreimaligen Passions-Aufführungen in Marquartstein, Amerang und München als Jubiläums-Schmankerl bezeichnete. Sein besonderer Dank galt dabei stellvertretend für viele Beteiligte Christian Härtl vom GTEV Chiemgau-München (Chronik) sowie Andreas Hilger aus Rottau und Lambert Huber aus Wildenwart (Passion). Beim Ausblick wurde noch eingeladen an die gemeinsame Bitt- und Dank-Wallfahrt nach Raiten in der Gemeinde Schleching am Donnerstag, 14. Mai mit Kardinal Reinhard Marx, an den Trachten- und Schützenzug des Oktoberfestes dank einer Einladung durch den Festring München (mit eigenem Block des Chiemgau-Alpenverbandes mit 400 Trachtlern sowie den Musikkapellen Reit im Winkl und Marquartstein) und an den Jubiläumsabschluss beim Gauball am Freitag, 30. Oktober in Grassau.
Marquartstein-Piesenhausen Gastgeber beim Jubiläums-Gaufest
Das heurige 88. Gaufest im 100. Verbands-Jahr der Chiemgauer Trachtler wird im Gründungsort Marquartstein, zusammen mit dem 100. Geburtstag der Piesenhausener Trachtler und unter dem Motto „Gaufest dahoam“ beim Trachtenverein Marquartstein-Piesenhausen gefeiert. Dazu luden gemeinsam deren Vorstand Roland Polleichtner und Festleiter Martin Hailer ein. Die Festzelt-Woche hat am Sonntag, 26. Juli das Gautrachtenfest zum Höhepunkt. Dazu gehören der Gottesdienst um 10 Uhr (mit Segnung der 1984 in Bernau geweihten und nunmehr restaurierten Standarte) sowie der Festumzug um 14 Uhr. Alle weiteren Veranstaltungen und Informationen finden sich auf www.gaufest2026.de (über Ehrungen im Rahmen der Festversammlung berichten wir noch gesondert).
Fotos: Hötzelsperger - Eindrücke von der Frühjahrsversammlung des Chiemgau-Alpenverbandes beim GTEV „Edelweiß“ Höhenmoos.
1.Gauvorstand Thomas Hiendl bei der Begrüßung 2. Gaudirndlvertreterin Maria Zaiser und Gauvorplattler Michael Memminger - 3. Blick auf eine Schautafel als Beispiel einer guten Ausstattung zur Tracht – 4. Blick in die Versammlung im Haus der Vereine in Höhenmoos – 5. Festleiter Martin Hailer und Vorstand Roland Polleichtner vom Trachtenverein Marquartstein-Piesenhausen bei der Vorstellung des Jubiläumsgaufestes Ende Juli.

100 Jahre Chiemgau-Alpenverband für Tracht und Sitte Imposantes Chronik-Werk in Übersee-Feldwies vorgestellt
Feldwies/Chiemgau (hö) – „440 Seiten, rund 3.000 Fotos, 30 Graphiken und 2,9 Kilogramm schwer“ – das sind nur ein paar Eckdaten eines Buches, das der Chiemgau-Alpenverband für Tracht und Sitte zu seinem heurigen 100. Geburtstag herausgegeben hat. Bei der Vorstellung des Mammutwerkes im Rahmen eines Stehempfangs für geladene Gäste im Gasthaus „Feldwies“ in Übersee am Chiemsee waren Anerkennung, Staunen und Neugierde gleichermaßen groß.
Für Gauvorstand Thomas Hiendl war es eine sichtliche Freude, eine stattliche Reihe von Trachtlern und Ehrengästen willkommen zu heißen. Zu ihnen gehörten als Hausherr und wiedergewählter Ortsbürgermeister Herbert Strauch zusammen mit vielen weiteren Chiemgauer Bürgermeister-Kollegen, der Bayerische Trachtenverband mit Landesvorsitzenden Günter Frey, die Patengaue Bayerischer Inngau und Altbayerisch-Schwäbischer Gauverband mit ihren Gauvorständen Pankraz Perfler und Heiko Schnitzler, Michael Unruh als Vertreter des Festrings München sowie Erster Vorstand Ryan Stiller mit seiner Frau Tracy vom GTEV Chiemgau Windsor (sind eigens aus Kanada angereist). Grußbotschaften entsandten als finanzielle Unterstützer der Jubiläums-Chronik Landtagspräsidentin Ilse Aigner, Oberbayerns Bezirkstagspräsident Thomas Schwarzenberger sowie die Landräte Andreas Danzer aus Traunstein und Otto Lederer aus Rosenheim. Ein ganz besonderer Willkommensgruß galt dem Standartenträger des Chiemgau-Alpenverbandes Christian Härtl vom Trachtenverein „Chiemgauer“ München. Er war es, der vor ein paar Jahren beim Gaufest in Reit im Winkl die Initiative ergriff und eine zweite Chronik-Auflage zum 100jährigen Jubiläum als Ergänzung und Fortführung zur ersten Chronik vor 20 Jahren vorschlug. „Gesagt – getan“ – nach diesem Motto und den ersten Beratungen der gesamten Gauvorstandschaft machte sich Christian Härtl federführend an das Werk. Alsdann fand er für seine Idee und für dessen Umsetzung zahlreiche Helferinnen und Helfer aus den Vereinen und auch von außerhalb der Trachtenbewegung wie zum Beispiel von einer privaten Fotosammlung „Historischer Chiemgau“. Stellvertretend genannt seien als Mithelfer die Ehrenschriftführerin des Chiemgau-Alpenverbandes Inge Hartl aus Übersee (ihre handschriftlichen Buchstaben und Ziffern wurden digitalisiert) sowie der 94jährige Erich Hagner vom Münchner Trachtenverein, er stellte seine lückenlose Sammlung von Gaufest-Festschriften und Gaufest-Festzeichen zur Verfügung. Dieser wertvolle Fundus war eine der Grundlagen für ein nunmehr nicht nur für Trachtler imposantes Nachschlagewerk mit Erinnerungen an 100 Jahre Chiemgau-Alpenverband für Tracht und Sitte.
Gründung mit 9 Vereinen in Marquartstein – heute 23 Vereine
Wie Gauvorstand Thomas Hiendl erinnerte, entstand der Zusammenschluss in Marquartstein mit neun Vereinen aus dem Prien- und Achental. Für die inzwischen 23 Trachtenvereine mit derzeit über 8.000 Erwachsenen und über 1,700 Jugendlichen gab es in den 100 Jahren des Bestehens genau 88 Gautrachtenfeste. Diese sowie alle bisherigen Veranstaltungen wie Gaupreisplatteln und Gaudirndldrahn, alle Namen von Ehrenamtlichen in den verschiedenen Aufgabenbereichen und all das, was in den 100 Jahren Interessantes geschah sind nunmehr in einem Gesamtwerk festgehalten.
„Eine Chronik ist ein Dokument, dieses dient der Bewahrung. Wir wollen aber die Trachtenbewegung nicht nur bewahren und am Leben erhalten, wir wollen nicht nur zurück-, sondern auch nach vorne schauen und so werden wir das Werk auch leben“ – mit diesen Worten gratulierte Landesvorsitzender Günter Frey auch namens des Ehrenvorsitzenden Max Bertl zur fertigen Chronik. Zu dessen Fertigstellung und Gelingen haben auch der im Gründungsort Marquartstein ansässige Wittich-Verlag mit seiner Druckerei und zahlreiche Sponsoren beigetragen. Ihnen galt ebenso ein herzlicher Dank wie der gesamten Gauvorstandschaft, der Rottauer Tanzlmusi, die für die musikalische Gestaltung sorgte sowie dem Hofbräuhaus Traunstein, die für den Empfangsabend die Getränke spendierte.
Erhältlich ist das in einer Auflage von 2.600 Stück erstellte Jubiläums-Werk „100 Jahre Chiemgau-Alpenverband für Tracht und Sitte“ bei den Trachtenvereinen des Chiemgau-Alpenverbandes sowie bei folgenden Verkaufsstellen im Chiemgau zum Preis von 26 Euro: Tourist-Informationen Reit im Winkl und Prien a. Chiemsee, Trachten Bartl in Prien, Buchhandlung Mengedoth in Marquartstein, Trachten Hofer in Grassau, Buch & Cafe Aschau i. Chiemgau, Trachten Auer in Törwang-Samerberg, Trachten Peteranderl in Aschau i. Chiemgau sowie Buchhaltestelle Übersee.
Fotos: Hötzelsperger - 1. Eindrücke von der Vorstellung der Chronik „100 Jahre Chiemgau-Alpenverband für Tracht und Sitte“ im Gasthaus „Feldwies“ in Übersee am Chiemsee 2. Buch-Titel mit Rückseite 3. Doppelseite mit den Festschrift-Titeln von den Gaufesten 1976 bis 2026 (jeweils in Marquartstein) - 4. Doppelseite mit den Festzeichen der bisherigen Gautrachtenfeste im Chiemgau. 5. Der 94jährige Erich Hagner vom Trachtenverein Chiemgauer München mit der Doppelseite aller Gaufestzeichen und mit Christian Härtl und Thomas Hiendl. 6. Dank von Christian Härtl für die Unterstützung bei den beiden Andrea Scheck, stv. Gauschriftführerin (li.) und Micha Nayder, erste Schriftführerin. 7. Dank an Wittich-Verlag in Marquartstein (v.l. Christian Härtl, Geschäftsführer Patrick Strerath und Mitarbeiter Bartholomäus Irlinger)

Schwungvoller Tanzkursabschluss in Hittenkirchen
Mit einem schwungvollen maskierten Abschlussabend ging der Jugend-Volkstanzkurs des Trachtenvereins „Almarausch“ Hittenkirchen im Trachtenheim zu Ende. Eingeladen waren neben den jugendlichen Kursteilnehmern auch ältere Volkstanzfreunde, die gemeinsam unter der musikalischen Gestaltung der Rottauer Tanzlmusi einen abwechslungsreichen Tanzabend erlebten.
Zur Begrüßung richtete Tanzkursleiter Florian Wörndl das Wort an die Anwesenden: "Schön war der Tanzkurs." Er zeigte sich erfreut über den Verlauf der vier Kursabende in den vergangenen Wochen, da diese im Schnitt mit über 100 Jugendlichen wieder sehr gut besucht wurden. Des Weiteren merkte er an, dass man sich in diesem Jahr bewusst für einen neuen Termin für den Abschluss entschieden habe, weil "man es mal ausprobieren wollte".
Im Laufe des Abends präsentierten die Jugendlichen die im Kurs erlernten Tänze und zeigten dabei sichtlich Freude am gemeinsamen Tanzen. Walzer, Boarischer und weitere Volkstanz-Klassiker sorgten für vielseitige Tanzrunden. Besondere Aufmerksamkeit erhielt im weiteren Verlauf ein Gemeinschaftsplattler, der von den Buam - und zum Teil auch von den Dirndl - geplattelt wurde.
Zum Abschluss bedankte sich Vorstand Christoph Kaufmann im Namen der Vorstandschaft bei den jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmern: „Es freut uns sehr, dass ihr jungen Leute das Angebot so angenommen haben.“ Ein besonderer Dank galt Tanzkursleiter Florian Wörndl, seinen Helferinnen Johanna und Antonia Wörndl sowie dem Tanzkursspieler Kilian Lampersberger. Als Anerkennung für ihren Einsatz erhielten sie jeweils einen Gutschein.
Bericht und Bilder: Michael Hötzelsperger

Großer Andrang beim Hittenkirchener Kinderfasching
Seit geraumer Zeit ist der Kinderfasching ein fester Bestandteil im Programm des Trachtenvereins „Almarausch“ Hittenkirchen. Dazu lädt der Verein alljährlich am Sonntag vor der Faschingswoche ein. Auch in diesem Jahr herrschte bei der vom Jugendleiterteam organisierten Veranstaltung im Trachtenheim großer Andrang. Zahlreiche Kinder und Eltern aus der alten Gemeinde Hittenkirchen, aber auch aus Bernau und weiteren Orten, füllten die Halle und sorgten mit ihren farbenfrohen Kostümen für eine ausgelassene Stimmung.
Für den mehrstündigen Nachmittag hatten die Verantwortlichen ein abwechslungsreiches Programm vorbereitet. Bei Spielen wie Reise nach Jerusalem, Sackhüpfen oder Bällewerfen konnten sich die Kinder nach Herzenslust austoben.
Ein weiterer Höhepunkt des Nachmittags war der Auftritt der Kindergarde der Chiemseenixen aus Bernau, die mit einer Tanzeinlage großen Beifall erhielt. In diesem Rahmen wurden zudem zwei Orden verliehen: Johannes Obermeier wurde dafür ausgezeichnet, dass er mit nur 18 Jahren den Posten des zweiten Vorplattlers übernommen hat. Jugendleiterin Antonia Wörndl erhielt eine Ehrung für ihr besonders starkes Engagement in der Jugend- und Vereinsarbeit.
Auch für das leibliche Wohl war bestens gesorgt, so dass sowohl Kinder und Erwachsene bestens umsorgt waren.
Text: Michael Hötzelsperger – Fotos: Antonia Wörndl / Trachtenverein Hittenkirchen

"Kriminelles" Weiberkranzl in Hittenkirchen
„Kriminelle“ Zustände der guten Art herrschten am vergangenen Wochenende in Hittenkirchen als die Aktivengruppe des Trachtenvereins „Almarausch“ zu ihrem diesjährigen Weiber- und Dirndlkranzl einlud. Mit hohem Arbeitsaufwand und viel Herzblut wurde das Trachtenheim gemäß dem Motto „Hittenkirchen hinter Gittern“ in eine Justizvollzugsanstalt umgewandelt.
Besonders erfreulich war erneut der große Andrang, vor allem vieler junger Erwachsener, sodass das Trachtenheim innerhalb kürzester Zeit bestens gefüllt war. Die Besucher wurden von einer liebevoll und detailreich gestalteten Dekoration empfangen, die das Motto gekonnt aufgriff. Die Bar wurde kurzerhand zur „JVA Hittenkirchen“ und bildete den zentralen Treffpunkt des Abends.
Passend zum Thema zeigten sich auch die Besucher äußerst kreativ: Die Verkleidungen reichten von Gefangenen, Polizisten und Ganoven bis hin zu bekannten Figuren wie dem Anzeigenhauptmeister, der ebenfalls vor Ort gesichtet wurde.
Für die musikalische Umrahmung sorgte erneut die Musikgruppe Söör aus Ruhpolding, die als „Gefängnismuse“ auftrat und bis tief in die Nacht hinein für ausgelassene Stimmung sowie eine volle Tanzfläche sorgte. Unterbrochen wurde ihr Programm lediglich durch einen Überraschungs-Auftritt der Faschingsmusi aus Waging am See, die rund dreiviertel Stunde lang mit zahlreichen aktuellen Hits sowie beliebten Klassikern beste Unterhaltung im Saal bot.
Bericht: Michael Hötzelsperger - Bilder: Michael Hötzelsperger / Trachtenverein Hittenkirchen

Klöpfelkinder Hittenkirchen: Klöpfeln wieder für einen guter Zweck
Den traditionellen Heischebrauch des Klöpfelns pflegten die Kinder und Jugendlichen des Trachtenvereins Hittenkirchen auch heuer wieder am zweiten Adventsdonnerstag. 30 Kinder und Jugendliche im Alter von 8 bis 15 Jahren machten sich, begleitet von den Jugendleitern des Vereins, in fünf Gruppen auf den Weg durch Hittenkirchen und die umliegenden Ortschaften.
Von Haus zu Haus ziehend, sangen sie ihre überlieferten Lieder, überbrachten gute Wünsche für Haus und Hof und baten um eine kleine Gabe in Form von Süßigkeiten und Geld, das für einen guten Zweck bestimmt war.
Die Spendenbereitschaft der Bevölkerung zeigte sich dabei erneut sehr erfreulich. Auf der diesjährigen Weihnachtsfeier des Trachtenvereins wurde bekanntgegeben, dass sich die gesammelten Spenden auf rund 1.500 Euro belaufen. Dieser Betrag kommt der Aktion „Trachtler helfen Trachtler“ zugute.
Bilder: Trachtenverein Hittenkirchen

Jugend-Weihnachtsfeier in Hittenkirchen
Beim Trachtenverein „Almarausch“ Hittenkirchen gehört es zur festen Tradition, in der Adventszeit Mitglieder, Eltern und Dorfbewohner zu einer festlichen Weihnachtsfeier einzuladen. Am zweiten Adventssamstag dieses Jahres war das Trachtenheim wieder sehr gut gefüllt, als Jugendleiterin Antonia Wörndl durch ein abwechslungsreiches Programm führte, das vor allem von den Kindern und Jugendlichen des Vereins gestaltet wurde.
Der Beginn des Abends galt den jungen Musikerinnen und Musikern des Vereins, die – teils erstmals vor größerem Publikum – in unterschiedlichen Besetzungen auftraten. Von Solodarbietungen über kleine Gruppen bis hin zu Familienmusik reichte das Programm, das mit viel Können und Spielfreude vorgetragen wurde. Das Publikum dankte den Mitwirkenden mit kräftigem Applaus.
Nach einer kurzen Pause folgte der Höhepunkt des Abends: Das Theaterstück „Weihnachtsfriede für die ganze Welt“, das unter der Leitung von Alexandra Bauer und Barbara Forstner einfühlsam und kindgerecht inszeniert wurde.
Bereits vor der Pause trugen die Krippenspielkinder mit einem Lied zur adventlichen Stimmung bei, nach dem Theaterstück gestalteten die Klöpfelkinder den Abend ebenfalls musikalisch mit. Im Anschluss sprach Antonia Wörndl allen Mitwirkenden, dem Jugendleiterteam und den zahlreichen Helfern ihren herzlichen Dank aus.
Den stimmungsvollen Abschluss bildete der Adventsjodler, den alle Anwesenden gemeinsam anstimmten und das die Feier in festlicher Atmosphäre ausklingen ließ.
Bilder: Trachtenverein Hittenkirchen

Röckefrauen-Weihnachtsfeier in Hittenkirchen
Die Röckefrauen des Trachtenvereins „Almarausch“ Hittenkirchen feierten am vergangenen Samstag ihre Weihnachtsfeier beim Fischerwirt in Weisham. In der gut gefüllten Wirtsstube entwickelte sich ein stimmungsvoller und geselliger Nachmittag. Die Röckefrauvertreterinnen Katharina Schnaiter und Sabine Ablinger hatten ein abwechslungsreiches Programm vorbereitet: Marina und Felix aus der Kindergruppe des Vereins sorgten mit Gitarrenmusik für die musikalische Umrahmung, während Andrea Scheck weihnachtliche Geschichten vortrug. „Es war uns wichtig, einen Nachmittag zu gestalten, an dem Gemeinschaft und Geselligkeit im Mittelpunkt stehen“, betonte Katharina Schnaiter.
Für eine besondere Überraschung sorgten der Nikolaus und sein Krampus, die kleine Geschenke verteilten und humorvoll auf Ereignisse des vergangenen Trachtenjahres eingingen. Besonders hervorgehoben wurden der starke Zusammenhalt innerhalb der Gruppe sowie die gute Zusammenarbeit mit der Vorstandschaft.
Bei angeregten Gesprächen und guter Stimmung klang der Nachmittag aus. Auch der 1. Vorstand Christoph Kaufmann war zu Gast und konnte sich ein Bild der lebendigen Gemeinschaft der Röckefrauen machen.
Bilder: Katharina Schnaiter

Theater-Premiere Hittenkirchen
Dunkler Humor und zahlreiche mysteriöse Todesfälle stehen in diesem Jahr beim Theater des Trachtenvereins „Almarausch“ Hittenkirchen mit dem Stück „Kille Kille“ auf dem Programm. Bei der Premiere des modernen Stücks des englischen Autors Derek Benfield sorgte die Theatergruppe am Wochenende für kurzweilige Unterhaltung und viele Lacher im Publikum.
Zu Beginn scheint alles noch harmlos: Günter (gespielt von Theaterleiter Franz Wörndl) verweilt seit einiger Zeit mit seiner neuen Freundin Susi (Magdalena Wöhrer) in deren Elternhaus, gemeinsam mit Vater Anderl (Eugen Unterstraßer) und Mutter Liselotte (Lisa Forstner). Doch als Günter eines Tages zufällig ein Gespräch der Eltern belauscht, erfährt er, dass es in dem Haus bereits sechs mysteriöse Todesfälle gegeben hat – alle angeblich durch merkwürdige Unfälle. Zuletzt musste vor wenigen Tagen der Fensterputzer daran glauben. Für Günter ist das kein Zufall, und er stellt die Familie zur Rede. Doch weder die Eltern noch Susi oder Anderls Schwester Sandra (Melanie Poppe) wollen an etwas anderes als eine unglückliche Verkettung von Zufällen glauben. Günters Misstrauen wächst weiter, als er im Haus plötzlich die Leiche des Fernsehtechnikers (Erich Frers) entdeckt. Nun muss er alles daransetzen, weitere Todesfälle zu verhindern – zumal sich bereits der Pfarrer (Josef Wörndl) sowie seine Eltern Ottilie (Hannerl Winzek) und Ewald (Andreas Schuster) zum Besuch angekündigt haben.
Nach rund drei unterhaltsamen Stunden endete das lustig-makabre Theaterstück mit langanhaltendem Applaus. Zum Erfolg des Stücks trugen nicht nur die neun engagierten Schauspielerinnen und Schauspieler bei, sondern auch die Souffleusen Barbara Forstner, Anton Reiter und Veronika Wöhrer, die jungen Musikanten fürs Aufspielen vor Beginn und während der Pausen, Michael Schnaiter für Technik und Licht sowie Georg Wöhrer und sein Team, die mit viel Liebe zum Detail die Bühne gestalteten. Die Bühne war dabei diesmal in zwei Bereiche gegliedert – das Wohnzimmer und den Garten, verbunden durch ein Fenster, das im Verlauf des Stücks eine zentrale Rolle spielt.
Ein besonderer Dank galt zudem Irmgard Schuster für die Organisation des Kartenvorverkaufs. Sie informierte, dass an den verbleibenden Novemberwochenenden das Stück noch acht weitere Male im Trachtenheim aufgeführt wird. Für diese Vorstellungen sind noch einige Restkarten erhältlich, die bei ihr im Mühlenladen in der Kumpfmühl (Tel. 08051 1568) erworben werden können. Die Termine lauten:
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Freitag, 14. November 2025 – 20:00 Uhr
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Samstag, 15. November 2025 – 20:00 Uhr
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Sonntag, 16. November 2025 – 15:00 Uhr
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Freitag, 21. November 2025 – 20:00 Uhr
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Samstag, 22. November 2025 – 20:00 Uhr
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Sonntag, 23. November 2025 – 18:00 Uhr
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Freitag, 28. November 2025 – 20:00 Uhr
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Samstag, 29. November 2025 – 20:00 Uhr
Nach der Verabschiedung durch Franz Wörndl gab es für die Besucher und Darsteller einen gemütlichen Ausklang an der Bar, die wie jedes Jahr von den Aktiven des Vereins organisiert wird.
Bericht und Bilder: Michael Hötzelsperger

Sechs neue Ehrenmitglieder beim Trachtenverein Hittenkirchen
Im Rahmen der Herbstversammlung ernannte der Trachtenverein „Almarausch“ Hittenkirchen sechs neue Ehrenmitglieder. Vorstand Christoph Kaufmann betonte, dass die Ehrenmitgliedschaft an Mitglieder verliehen wird, die seit mindestens 50 Jahren dem Verein angehören und sich darüber hinaus besonders aktiv für den Trachtenverein engagiert haben.
Zu den neuen Ehrenmitgliedern zählen Katharina Angst, Marianne Bauer, Anna Gregori, Maria Steindlmüller sowie Josef und Katharina Wörndl. Letztere mussten sich aus gesundheitlichen Gründen entschuldigen.
Kaufmann gratulierte den Geehrten herzlich und dankte ihnen für ihr langjähriges Engagement. Die Dirndlvertreterinnen Katharina Pfaffinger und Katharina Wörndl überreichten jeweils eine Urkunde und ein Ehrenzeichen.
Bericht und Bilder: Michael Hötzelsperger

JHV GTEV Hittenkirchen: Vorstandschaft bei Neuwahlen bestätigt
Bei der turnusgemäßen Neuwahl beim Trachtenverein „Almarausch“ Hittenkirchen blieb die Vorstandschaft unverändert. Vorstand Christoph Kaufmann und seine Stellvertreter wurden bei der diesjährigen Herbstversammlung im Trachtenheim einstimmig für weitere drei Jahre bestätigt.
Der Versammlung vorausgegangen war ein gemeinsames Schweinebratenessen der Mitglieder. In seiner Begrüßung zeigte sich Christoph Kaufmann erfreut über die zahlreiche Teilnahme und insbesondere über die große Gruppe aktiver Mitglieder sowie jene mittleren Alters. Ein besonderer Gruß galt Altbürgermeister Klaus Daiber.
Nach dem Totengedenken berichtete Schriftführerin Andrea Scheck in einer Kurzfassung über die Vereinsaktivitäten seit der Frühjahrsversammlung. Hervorzuheben war dabei das 50-jährige Jubiläum des Trachtenheims, das gebührend gefeiert wurde und dem eine Sanierung der Herrentoilette vorausgegangen war. Wie Kaufmann später ergänzte, standen die Arbeiten unter der Gesamtleitung des stellvertretenden Vorstands Michael Pfaffinger. Insgesamt beteiligten sich 23 Vereinsmitglieder ehrenamtlich an der Maßnahme. Kaufmann dankte allen Beteiligten namentlich für ihren tatkräftigen Einsatz.
Weitere Höhepunkte im Vereinsjahr waren das Fest in Prien sowie das Gaufest in Feldwies. Beide Veranstaltungen verzeichneten eine starke Beteiligung des Hittenkirchener Vereins. „Beim Fest in Prien hätten wir wohl den Meistpreis gewonnen – wenn es ihn gegeben hätte. Darauf kann der Verein wirklich stolz sein“, betonte Vorstand Christoph Kaufmann. Besonders lobte er die Organisation des Feldwieser Vereins, der aufgrund der schlechten Witterung nahezu das gesamte Gaufest nach „Plan B“ durchführen musste. „Als ehemaliger Festleiter und Vorstand im Jahr 2011 weiß ich, was das bedeutet – meinen vollen Respekt an die Feldwieser“, so Kaufmann.
Ein finanziell sehr erfolgreiches Vereinsjahr konnte Kassier Anton Schuster in seinem Bericht präsentieren. Die in vier Teilbereiche gegliederte Vereinskasse verzeichnete einen erfreulichen Überschuss von rund 26.000 Euro. Zudem hob Schuster hervor, dass die fortschreitende Digitalisierung die Arbeit deutlich erleichtere – etwa durch die Einführung eines digitalen Kassensystems und den Verzicht auf Barauszahlungen bei Löhnen. Stellvertretend für die beiden Kassenprüfer Christine Kuhtz und Peter Fitzner berichtete Josef Wörndl der Versammlung, dass die Kasse ordnungsgemäß und einwandfrei geführt worden sei. Er empfahl die Entlastung der Vorstandschaft, die anschließend einstimmig beschlossen wurde.
Von einem abwechslungsreichen und lebendigen Vereinsjahr berichtete Vorplattler Christoph Kaufmann jun. Zu den Höhepunkten zählten der Aktivenausflug zum Schlittenfahren am Wildkogel, das Weiber- und Dirndlkranzl unter dem Motto „Dschungel“ sowie das Maibaumwachten und anschließende Aufstellen in Lauterbach, nachdem der Maibaum zuvor in einer Nacht- und Nebelaktion von den Frasdorfern „gestohlen“ werden konnte.
Ein Jahr voller Aktivitäten und Erlebnisse konnte auch Jugendleiter Hans Schnaiter in seinem Bericht vorstellen. Dazu zählten unter anderem das Klöpfeln (dessen Erlös der Priener Tafel gespendet wurde), die Weihnachtsfeier mit Theateraufführung, der Kinderfasching, das Palmbuschenbinden, die Preisplatteln-Wettbewerbe und ein Kinder- und Jugendausflug. Mit Blick auf das vielseitige Programm stellte er die Frage: „Ist das, was den Kindern und Jugendlichen in Hittenkirchen geboten wird, genug?“ – und beantwortete sie selbst: „Ja, wir haben ein reichhaltiges und abwechslungsreiches Angebot, bei dem für jeden etwas dabei ist.“ Seinen Dank richtete er an alle Personen in der Gemeinde, die sich für die Kinder- und Jugendarbeit engagieren.
Im Rechenschaftsbericht der Röckefrauenvertreterinnen betonte Kathi Schnaiter, wie wichtig es sei, „alle mitzunehmen – nicht nur die derzeit aktiven Röckefrauen, sondern auch jene, die es werden möchten“. Die Zusammenarbeit mit den anderen Vereinsbereichen und der Vorstandschaft bezeichnete sie als äußerst harmonisch und reibungslos.
Nach den Ehrungen übernahm Bürgermeisterin Irene Biebl-Daiber die Wahlleitung für die anstehenden Neuwahlen. In ihrem Grußwort dankte sie dem Verein und insbesondere der Vorstandschaft für das geleistete Engagement, das weit über das Pflichtprogramm hinausgeht und viele Zusatzveranstaltungen beinhaltet, insbesondere auch für Jugend und Aktive. „Der Trachtenverein hält die Flagge hoch und belebt wie kein anderer das Dorfleben“, so Biebl-Daiber.
Bei den Wahlen selbst gab es kaum Veränderungen in der Zusammensetzung des Ausschusses. Die Vorstandschaft mit Christoph Kaufmann, Florian Wörndl und Michael Pfaffinger als Vorstände, Kassier Anton Schuster, Schriftführerin Andrea Scheck sowie Vorplattler Christoph Kaufmann jun. wurde allesamt bestätigt.
Auch im übrigen Ausschuss gab es nur wenige Wechsel: Dirndlvertreterin Katharina Pfaffinger übergab ihr Amt als 1. Dirndlvertreterin an ihre Stellvertreterin Katharina Wörndl, deren Amt nicht neu besetzt wurde. Lukas Feichtlbauer trat als 2. Vorplattler zurück und übergab sein Amt an Johannes Obermeier. Außerdem konnte das Amt des Musikwarts mit Martin Pfaffinger jun. wieder neu besetzt werden.
Für die kommenden Monate sind viele weitere Aktivitäten geplant, über die die zuständigen Verantwortlichen zeitnah informieren werden. Die nächsten Höhepunkte sind die zehn Theateraufführungen der Komödie „Kille Kille“ im November, die nach den Vorverkaufsterminen bereits sehr gut ausgebucht sind. Restkarten zum Preis von 11 Euro sind bei Irmengard Schuster im Mühlenladen in Kumpfmühl erhältlich (Tel. 08051 1568).
Bericht und Bilder: Michael Hötzelsperger

Theater Hittenkirchen
Jedes Jahr im Spätherbst führen die Theaterer des Trachtenvereins „Almarausch“ Hittenkirchen ein lustiges Stück in ihrem Trachtenheim auf. Heuer steht die schwarzhumorige Komödie in drei Akten „Kille Kille“ des britischen Autors Derek Benfield auf dem Programm.
Inhalt
Günter freut sich auf ruhige Tage im Haus seiner Freundin. Doch seltsame Zwischenfälle häufen sich: ein aufdringlicher Gasmann, eine nervöse Putzfrau – und eine Freundin, die vieles verschweigt. Als Günter im Wohnzimmerschrank etwas Unerwartetes entdeckt, wird klar: Hier ist nichts harmlos. Und vielleicht ist sogar der Diakon in Gefahr.
Vorverkauf
Karten für die zehn Termine im November können beim Vorverkauf am Samstag, 25. Oktober, von 13 bis 15 Uhr sowie am Sonntag, 26. Oktober, von 10 bis 11 Uhr im Trachtenheim (Hittostraße 18a, 83233 Bernau am Chiemsee) erworben werden. Der Preis beträgt 11 Euro für Erwachsene und 6 Euro für Kinder.
Die genauen Spieltermine lauten:
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Samstag, 8. November 2025 – 20:00 Uhr
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Sonntag, 9. November 2025 – 18:00 Uhr
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Freitag, 14. November 2025 – 20:00 Uhr
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Samstag, 15. November 2025 – 20:00 Uhr
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Sonntag, 16. November 2025 – 15:00 Uhr
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Freitag, 21. November 2025 – 20:00 Uhr
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Samstag, 22. November 2025 – 20:00 Uhr
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Sonntag, 23. November 2025 – 18:00 Uhr
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Freitag, 28. November 2025 – 20:00 Uhr
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Samstag, 29. November 2025 – 20:00 Uhr

Preisplatteln in Hittenkirchen
„50 Jahre Trachtenheim – 50 Jahre Preisplatteln im Trachtenheim“, mit diesen Worten hieß Vorstand Christoph Kaufmann die Besucher zum diesjährigen Hittenkirchener Vereinspreisplatteln herzlich willkommen. In den Aktivenklassen der Buam und Dirndl setzten sich dabei die Geschwister Johannes und Magdalena Obermeier durch.
Das Trachtenheim war gut gefüllt: Neben Vereinsmitgliedern, Ehrenmitgliedern und stolzen Eltern der jungen Teilnehmer fanden sich auch einige Sommergäste ein. Besonders freute sich Kaufmann über den Besuch von Bernauer Bürgermeisterin Irene Biebl-Daiber und Pfarrer Josef Steindlmüller.
Unter der bewährten humorvollen Ansage durch den 2. Vorstand Florian Wörndl und der einwandfreien musikalischen Begleitung der vereinseigenen Musikanten Martin Pfaffinger, Hans Schnaiter und Valentin Huber, zeigten die 60 Teilnehmer und Teilnehmerinnen in den verschiedenen Klassen eindrucksvoll ihr Können, das sie in den zahlreichen Proben seit Frühjahr erarbeitet haben.
Die Platzierungen wurden von den vier Preisrichtern – Lambert Huber aus Wildenwart, Christian Parigger aus Sachrang sowie Peter Thaurer und Lenz Obermüller aus Prien – mit geschultem Blick ermittelt. Dabei kamen folgende Ergebnisse zustande:
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Buam 1: Korbinan Krempl vor Michael Pfaffinger und Hannes Steinbichler,
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Dirndl 1: Franziska Hartl vor Magdalena Schnaiter und Johanna Forstner,
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Buam 2: Stefan Wöhrer vor Michael Steindlmüller und Lorenz Hähnchen,
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Dirndl 2: Anna Schnaiter vor Annelie Stürzer und Sophia Angst,
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Buam 3: Franzi Wörndl vor Felix Hähnchen und Flori Wörndl,
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Dirndl 3: Miriam Wollschlager vor Marina Wöhrer und Sophia Pfaffinger,
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Buam 4: Franzi Schnaiter vor Sebastian Ablinger,
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Dirndl 4: Hanna Schnaiter vor Esther Paulus und Marlies Schnaiter,
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Altersklasse: Anton Reiter (mit 39.2 Punkten Tagesbestleistung) vor Franz Schnaiter und Christian Lampersberger,
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Aktive Buam: Hannes Obermeier vor Simon Schnaiter und Lukas Feichtlbauer,
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Aktive Dirndl: Magdalena Obermeier vor Johanna Wörndl und Katharina Pfaffinger,
Bei der Preisverteilung sprach Vorstand Christoph Kaufmann seinen herzlichen Dank an alle Mitwirkenden aus – angefangen bei den Musikanten und Preisrichtern über das gesamte Jugendleiterteam bis hin zu den Vorplattlern, Dirndlvertreterinnen und dem Auswerter-Team. Besonders bedankte er sich namentlich bei den unterstützenden Unternehmen und Einzelspendern, deren großzügige Beiträge es ermöglichten, auch in diesem Jahr wieder besondere Preise bereitzustellen.
Die Dirndl der Kinder- und Jugendgruppe durften sich über hübschen Schmuck freuen, während die Buam mit einem T-Shirt belohnt wurden. Die Aktiven sowie die Teilnehmer der Altersklasse konnten aus einer bunt gemischten Auswahl wählen – darunter Trachtenhemden, Bierfässer, landwirtschaftliche Werkzeuge und kulinarische Köstlichkeiten.
Auch die Jugendleiterinnen Antonia und Johanna Wörndl nutzten die Gelegenheit, um sich bei allen Unterstützern der Kinder- und Jugendlichen während der intensiven Probenphase im Jahresverlauf zu bedanken. Ein besonderer Dank galt dem stellvertretenden Vorstand Michael Pfaffinger, der bei zahlreichen Proben eine verlässliche Stütze war. In diesem Jahr erhielten zudem die Buam mit der höchsten Anwesenheit bei den Proben ein kleines Dankeschön für ihren Einsatz.
Das Foto zeigt die Sieger des Preisplattelns in Hittenkirchen 2025. Vordere Reihe (v.l.n.r.): Korbinian Krempl (Buam 1), Stefan Wöhrer (Buam 2), Anna Schnaiter (Dirndl 2), Miriam Wollschlager (Dirndl 3), Franziska Hartl (Dirndl 1), Franzi Schnaiter (Buam 4). Hintere Reihe (v.l.n.r.): Hanna Schnaiter (Dirndl 4), Franzi Wörndl (Buam 3), Anton Reiter (Altersklasse), Magdalena Obermeier (Aktive Dirndl), Johannes Obermeier (Aktive Buam)


Trauer um Maria Pfaffinger aus Weisham - Geschätzte Röckefrau beim GTEV Hittenkirchen
Hittenkirchen (hö) – Im Alter von 85 Jahren verstarb nach längerer Krankheit Maria Pfaffinger aus Weisham in der Gemeinde Bernau a. Chiemsee. Überaus groß war die Anteilnahme an der Auferstehungsfeier in der Kuratiekirche „St. Bartholomäus“ in Hittenkirchen mit Pfarrer Philipp Werner sowie mit Hittenkirchener Bläsern. Besonders verdient gemacht hatte sich die Verstorbene für den Trachtenverein „Almenrausch“ Hittenkirchen.
„Ora et labora – bete und arbeite“ – dieser Grundsatz der Benediktiner war überaus passend für Maria Pfaffinger, die auf dem Hoanznhof in Weisham zusammen mit ihrem Ehemann und mit ihren fünf Kindern innerhalb einer Großfamilie die vielen landwirtschaftlichen Arbeiten versah. Zugleich war sie tiefgläubig und im Glauben fest verwurzelt. Daran erinnerte Vorstand Christoph Kaufmann vom Hittenkirchener Trachtenverein in seinem Nachruf. Im Beisein der Vereinsfahne und von 20 Röckefrauen legte er eine Blumenschale nieder. „Die Maria hat ihr Leben lang das Röckegewand mit Freude und Stolz getragen, sie hat beim Aufbau unserer Röckefrauengruppe mitgewirkt, sie war bei sämtlichen Prozessionen und Vereinsfesten in ihrer Tracht und stets helfend dabei. Ihre Kinder und Enkelkinder sind allesamt in unserem Verein aktiv – dafür sind wir überaus dankbar“ – so der Trachtenvorstand am offenen Grab. Insgesamt 42 Jahre gehörte Maria Pfaffinger dem Verein an, dieser ehrte sie für 25jährige und 40jährige Mitgliedschaft.

Dorffest Hittenkirchen
Bei sommerlichem Wetter luden die Ortsvereine von Hittenkirchen zum traditionellen Dorffest vor dem Trachtenheim ein. Viele Einheimische aus Hittenkirchen und Umgebung sowie zahlreiche Sommergäste folgten der Einladung und füllten sämtliche Plätze – auch wenn ein späterer Wetterumschwung das Fest früher als geplant ins Innere verlagerte.
Für die passende musikalische Unterhaltung sorgte in bewährter Weise die Gruppe „Ochablech“ aus Unterwössen. Zum Programm gehörten unter anderem die Auftritte der Kinder-, Jugend- und Aktivengruppe des Trachtenvereins „Almarausch“ sowie der Hittenkirchener Goaßlschnalzer. Letztere positionierten sich dabei nicht gewöhnlich auf den Biertischgarnituren, sondern auf den Dächern des Trachten- und Pfarrheimes, wodurch sich ein besonders eindrucksvolles Bild ergab.
Neben Grillspezialitäten und Bier vom Hofbräuhaus Traunstein lockten ein Salat- und Kuchenbuffet sowie eine Tombola der Katholischen Landjugend, bei der sich vor allem die Kinder und Jugendlichen über viele Gewinne freuen durften. Die Preise hierfür wurden dankenswerterweise von den örtlichen Unternehmen und vom Veteranenverein zur Verfügung gestellt.
Gegen halb zehn zwang ein plötzliches Gewitter zum Abbruch des Festbetriebs im Freien. Die Bar wurde kurzerhand ins Trachtenheim verlegt, wo in geselliger Runde weitergefeiert wurde.

Hittenkirchener Jubiläums-Frühschoppen mit Überraschung
Hittenkirchen (hö) – „50 Jahre Trachtenheim Hittenkirchen“ – dieses Jubiläum feierte der Trachtenverein „Almarausch“ Hittenkirchen ein schönes und langes Wochenende mit zwei Veranstaltungen. Den Abschluss bildete ein Familien-Frühschoppen auf dem Platz vor dem Trachtenheim bei schönstem Sommerwetter und mit einer großen Überraschung.
Am Festabend zwei Tage vor dem Sonntags-Frühschoppen dankte Erster Vorstand Christoph Kaufmann einer großen Anzahl von Leuten, die in den 50 Jahren des Bestehens für Mut, Planung, Bau und Betrieb ihren ehrenamtlichen Einsatz geleistet hatten. Nun kam der Vorstand selbst an die Reihe: die große Schar der Hittenkirchener Röckefrauen mit Kathi Schnaiter und Lisa Forstner an der Spitze übergaben ihrerseits ein Bild-Geschenk an den Vorstand und sagten dabei: „Du bist immer für uns unterwegs, heute sind wir für Dich da. Und das gleich mit einem großen Wunsch: könnten wir wieder wie schon zuletzt 2011 ein großes Chiemgauer Trachtenfest feiern, gerne zusammen mit unserer Feuerwehr? Passend wäre das Jahr 2031, dann können wir den 110. Geburtstag von unserem Trachtenverein begehen“. Christoph Kaufmann zeigte sich überrascht und überwältigt, dankte für die gute Idee mit Anregung und antwortete: „Darüber will ich gerne nachdenken, selbst bin ich ja nur ein Vierhundertstel unserer Vereinsmitglieder, darüber werden wir noch miteinander reden“. Damit war in jedem Fall für den weiteren Verlauf des Festes mit der fleißig aufspielenden Kapelle „Preana Buam“ neuer Gesprächsstoff garantiert. Zu den zahlreichen Besuchern und Trachtenheim-Gratulanten gehörten unter anderem Vertreter der Musikkapelle Langkampfen aus Tirol. Mit dieser Kapelle ist der GTEV Hittenkirchen seit 2007 bei Chiemgauer Trachtenfesten unterwegs und so auch in Bälde am Sonntag, 27. Juli in der Feldwies. Weitere Ehrengäste bei Bewirtungspreisen von anno dazumal waren Vertreter vom Patenverein Bernau, Trachtler vom GTEV Amerang und vom GTEV Lauterbach, Dritter Bürgermeister Franz Praßberger sowie Diakon Michael Leberle vom Pfarrverband Westliches Chiemseeufer. Ein Dank für das Entgegenkommen zur Jubiläumsfeier galt der Bäckerei Weber aus Frasdorf, dem Hofbräuhaus aus Traunstein sowie dem gesamten Bedienungspersonal. Für Kinder gab es an diesem Tag des gemütlichen Beisammenseins eine Hüpfburg, ein Bastel-Angebot sowie insbesondere für Buam Hammer und Nägel zum Geschicklichkeitstesten.

60 Jahre Mitglied beim GTEV Hittenkirchen - Ehrung für Margot Heindl aus Rimsting
Hittenkirchen (hö) – Seit 60 Jahren gehört Margot Heindl aus Rimsting dem Trachtenverein „Almarausch“ Hittenkirchen als Mitglied an. Diese lange Vereinstreue nutzte Vorstand Christoph Kaufmann für eine Ehrung beim Jubiläums-Frühschoppen anlässlich „50 Jahre Trachtenheim Hittenkirchen“.
„Liebe Margot, Du bist uns Hittenkirchenern treu geblieben, auch nachdem Du nach Rimsting geheiratet hast, dafür danken wir Dir ganz herzlich“ – so der Trachtenvorstand. Die Geehrte dankte ihrerseits mit den Worten: „Als ich in der Kindergruppe war, da gab es noch kein Trachtenheim, so dass wir uns beim Wirt in Weisham zu den Plattler- und Tanzproben trafen“.

Festabend 50 Jahre Trachtenheim Hittenkirchen
Auf ein besonderes Jubiläum konnte der GTEV „Almarausch“ Hittenkirchen zurückblicken: Vor genau 50 Jahren im Juli 1975 wurde ihr Trachtenheim feierlich eingeweiht – dieses Ereignis wurde nun mit einem ebenso festlichen wie würdigen Abend gefeiert. Das Heim präsentierte sich dafür besonders liebevoll hergerichtet: Weiße Tischdecken, Kerzen und Blumenschmuck sorgten dank der Vorbereitung durch die Trachtenfrauen für einen feierlichen Rahmen. Die musikalische Umrahmung übernahm – wie schon zur Einweihung – die Blaskapelle Wildenwart.
Den Auftakt des Abends bildete ein gemeinsamer Auftanz der Kinder- und Jugendgruppe, bei dem Rund 20 Paare die Tanzfläche vollständig füllten. Im Anschluss hieß Vorstand Christoph Kaufmann die Gäste im vollbesetzten Trachtenheim herzlich willkommen. „Besonders freut mich, dass neben den Vereinsmitgliedern auch fast alle Ehrengäste gekommen sind“, zeigte sich Kaufmann erfreut. In seiner Begrüßung hieß er unter anderem die Bernauer Altbürgermeister Wolfgang Zeitlmann, Lorenz Steindlmüller und Klaus Daiber, Pfarrer Josef Steindlmüller, die Familie Gregori als Erbpachtgeber des Grundstücks, Peter Fitzner als Vertreter der VR Bank, die Ehrenmitglieder des Vereins sowie zahlreiche Gemeinderatsmitglieder herzlich willkommen.
Im Anschluss an die Begrüßung wurde gemeinsam gegessen – mit Dank an die Metzgerei Angermann und das Hofbräuhaus Traunstein für ihre verlässliche und großzügige Unterstützung als Lieferanten.
Danach blickte Christoph Kaufmann auf die Geschichte des Trachtenheims zurück. Einführend charakterisierte er den typischen Hittenkirchener als „zielbewusst, freundlich, vorausschauend, geradlinig, anpackend, nicht jammernd und in die Zukunft schauend“. So sei es damals gewesen – und bis heute habe sich daran nichts geändert. Die Eigenschaften haben den Bau des Trachtenheims und das bis heute fortwährende starke Vereinsleben ermöglicht.
Die Idee zum Bau des Heimes entstand 1974. Sechs Männer aus der damaligen Vorstandschaft Christian Kaufmann, Michael Berneder, Andreas und Toni Bauer, Kaspar Steindlmüller sowie Jakob Irrgang fassten damals per Handschlag den Entschluss, gemeinsam ein eigenes Heim für den Verein zu schaffen. Es folgte der Grundstückserwerb auf Erbpacht-Basis. In nur drei Monaten Bauzeit – vom 9. April bis zur Einweihung am 11. Juli – entstand mit über 5.000 ehrenamtlichen Arbeitsstunden von rund 200 Helfern das heutige Trachtenheim.
Was damals mit viel Idealismus begann, entwickelte sich im Lauf der Jahrzehnte zu einem Zentrum des kulturell-heimatlichen und gemeinschaftlichen Lebens in Hittenkirchen. Das Heim wurde nicht nur zu einer Hochburg des Volkstanzes, sondern beherbergt seit über 20 Jahren auch die Theatergruppe des Vereins. Der Saal steht den Mitgliedern kostenlos für Feierlichkeiten zur Verfügung – ein Angebot, das regelmäßig in Anspruch genommen wird. Auch Ortsvereine, Verbände und die Gemeinde nutzen die Räumlichkeiten vielfach für Versammlungen, Kurse oder kulturelle Veranstaltungen.
Aktuell zählt der Verein knapp 400 Mitglieder. Trotz der finanziellen Belastungen, die der Bau mit sich brachte, wurden in den vergangenen Jahrzehnten zahlreiche Investitionen gestemmt – vom Ausbau des Kellers über neue Fenster und Küche bis hin zur Heizung, einem neuen Kachelofen und der jüngst abgeschlossenen Vollsanierung der Herrentoilette. Letztere wurde im Rahmen des Festabends erstmals in Betrieb genommen. Durchschnittlich finden rund 30 Veranstaltungen pro Jahr statt, die insgesamt etwa 4.000 bis 10.000 Besucher ins Trachtenheim bringen.
Einen besonderen Programmpunkt bildete die Ehrung jener drei Männer, die zu den lebenden Initiatoren des Trachtenheims zählen: Michael Berneder, Andi Bauer und Toni Bauer. Sie wurden – gemeinsam mit ihren Ehefrauen – für ihre Verdienste beim Bau und der Gründung des Hauses gewürdigt. Eine weitere Auszeichnung erhielt Frieda Würtz, die sich über Jahrzehnte hinweg in außergewöhnlicher Weise um das Trachtenheim verdient gemacht hat.
Im weiteren Verlauf des Abends gestalteten die Kinder-, Jugend- und Aktivengruppen ein abwechslungsreiches Programm. Unter der Ansage von Hanna Wörndl wurden Plattler, Tänze und als festlicher Höhepunkt ein Kronentanz der Aktiven aufgeführt.
Dazwischen gab es einige Grußworte und Geschenkübergaben aus den Reihen der Ehrengäste. Die Bernauer Bürgermeisterin Irene Biebl-Daiber bezeichnete das 50-jährige Bestehen als „Wahnsinn“ und ein starkes Zeichen für Gemeinschaft und Heimatverbundenheit. Sie erinnerte daran, dass der Bau damals ohne staatliche Zuschüsse und nur mit dem Zusammenhalt der Dorfgemeinschaft gestemmt wurde. Als Zeichen des Dankes überreichte sie im Namen der Gemeinde einen Gutschein für 50 Liter Bier.
Der Gauvorstand Thomas Hiendl, der zusammen mit seiner Stellvertreterin Elisabeth Tengler der Einladung folgte, sprach von „Weitsicht und Mut“ der damaligen Vorstandschaft und betonte die Bedeutung des Vereinsheims als eines der ersten dieser Art im ganzen Gau-Gebiet. Er dankte dem Verein auch für die Gastfreundschaft bei zahlreichen Veranstaltungen des Gauverbandes. „Bauen ist das eine, Leben das andere – dafür besteht beim Trachtenverein Hittenkirchen kein Zweifel“, so Hiendl abschließend.
Pfarrer Philipp Werner, der gemeinsam mit Pfarrvikar Sinha Roy als Vertreter des Pfarrverbandes anwesend war, würdigte die große Verantwortung, die sowohl die damaligen als auch die heutigen Engagierten übernommen haben, mit tiefem Respekt. Er warb für die zukünftige Zusammenarbeit und betonte, dass der „Takt“, in dem Kirche und Trachtenheim in Hittenkirchen miteinander schwingen, nicht verloren gehen dürfe.
Die Ortsvereine von Hittenkirchen und Umgebung – Veteranen, Feuerwehr, Schützen und Eisschützen – schlossen sich dem Dank an und überreichten gemeinschaftlich ein Fass Bier. Der Patenverein Bernau, vertreten durch Vorstand Franz Praßberger, überreichte einen Ausflugsgutschein und bedankte sich für die gute Zusammenarbeit und dafür, dass sie während des Umbaus des Gasthof Kampenwandes das Trachtenheim in Hittenkirchen für Proben und Veranstaltungen nutzen durften. Zum Abschluss überreichte der Nachbar-Trachtenverein aus Prien mit seinen Vorständen Klaus Kollmannsberger und Lorenz Obermüller ebenfalls ein Geschenk zum besonderen Jubiläum.
Mit dem Blick auf die kommenden Veranstaltungen – darunter das Gautrachtenfest in Feldwies und das Theater im Herbst – endete der Abend in geselliger Runde.
Bericht: Michael Hötzelsperger - Bilder: Michael Hötzelsperger / Trachtenverein Hittenkirchen

50 Jahre Trachtenheim Hittenkirchen
Mit viel Herzblut und großem Zusammenhalt hat der Trachtenverein Hittenkirchen das eigene Heim in den letzten Monaten für ein besonderes Jubiläum auf Hochglanz gebracht: Die Außenfassade erstrahlt frisch geweißt, die Herrentoilette wurde grundsaniert, und in vielen ehrenamtlichen Stunden wurde gewerkelt, geputzt und vorbereitet – alles für das große Jubiläum „50 Jahre Trachtenheim“.
Gefeiert wird mit zwei Veranstaltungen: Am Freitag, 4. Juli 2025 lädt der Verein ab 20 Uhr zum Jubiläums-Festabend – mit Auftritten der Kinder-, Jugend- und Aktivengruppe sowie der Wildenwarter Blasmusik. Dieser Abend ist ein besonderer Dank an die Mitglieder des Vereins. Öffentlich und für alle ist hingegen der Jubiläums-Frühschoppen am Sonntag, 6. Juli ab 10 Uhr, bei dem die „Preaner Buam“ aufspielen und mit Hüpfburg, Kinderschminken sowie Kaffee- und Kuchenbar für Groß und Klein gesorgt ist.
Weit über 100.000 Gäste haben das Trachtenheim seit der Einweihung am 11. Juli 1975 besucht. Dass es überhaupt gebaut werden konnte, ist dem Mut und Einsatz von sechs Initiatoren zu verdanken: Christian Kaufmann, Miche Berneder, Andreas und Toni Bauer, Kaspar Steindlmüller und Jakob Irrgang. Sie alle trugen gemeinsam das Risiko und fassten einst per Handschlag den Entschluss: „Mir machn des.“ In der Folge entstanden in nur wenigen Monaten aus 5.000 Arbeitsstunden das Heim, das heute als Mittelpunkt des Dorflebens gilt – neben Kirche und Wirtshaus.

Maiandacht Hittenkirchen
Zahlreiche Besucher kamen zur Maiandacht des Trachtenvereins„Almarausch“ Hittenkirchen, die heuer am Wegkreuz beim „Wall“ zwischen Halt und Dösdorf stattfand. Das Kreuz wurde im Vorjahr unter der Initiative der Familie Wörndl aus Bernau-Giebing liebevoll hergerichtet.
Bei frühlingshaftem Wetter gestaltete das Familiengottesdienstteam der St. Bartholomäus-Kirche die Andacht inhaltlich, musikalisch begleitet von der vereinseigenen Fritz-Musi. Besonders erfreulich war die große Zahl an Familien. Für viele ist die Maiandacht bereits ein fester Termin im Jahreslauf – mit wechselnden Orten und stets großer Vorfreude.
Dank der Röckefrauen des Vereins, die mit viel Liebe ein vielfältiges Buffet vorbereitet hatten, ließen die Besucher den Abend nach der Andacht in geselliger Runde ausklingen.
Bilder: Trachtenverein Hittenkirchen

Langjährige Mitglieder beim GTEV Hittenkirchen geehrt
Im Rahmen des Jahrtags konnte der Trachtenverein „Almarausch“ Hittenkirchen im Trachtenheim erneut zahlreiche langjährige Mitglieder für ihre Vereinstreue ehren.
Für 25-jährige Mitgliedschaft wurden Carina Bauer, Siegfried Grill (beide entschuldigt), Lenz Boglmüller, der stellvertretende Vorstand Michael Pfaffinger sowie die Röckefrauenvertreterin Katharina Schnaiter geehrt. Auf ein halbes Jahrhundert im Verein blicken Marianne Bauer, Katharina Angst, Maria Steindlmüller, das Ehepaar Katharina und Josef Wörndl sowie Anna Gregori (entschuldigt) zurück. Noch länger dabei Margot Heindl (entschuldigt) und Elisabeth Thalhammer, die für ihre 60-jährige Mitgliedschaft ausgezeichnet wurden.
Ein ganz besonderes Jubiläum feierte Sebastian Wallner, der dem Verein bereits seit 70 Jahren die Treue hält und damit zu den Mitgliedern gehört mit der längsten Vereinszugehörigkeit. Gemeinsam mit seiner Ehefrau feiert er im Mai die diamantene Hochzeit, zu der auch der Trachtenverein eingeladen ist.
Vorstand Christoph Kaufmann würdigte in seiner Ansprache das langjährige Engagement aller Geehrten und sprach ihnen im Namen des gesamten Vereins seinen Dank aus. Als kleines Zeichen der Anerkennung überreichten die beiden Dirndlvertreterinnen Katharina Pfaffinger und Katharina Wörndl den Jubilaren ein Vereinsabzeichen.

Jahrtag Hittenkirchen
Ein Sommer mit vielen Terminen steht dem Trachtenverein „Almarausch“ Hittenkirchen heuer bevor – allen voran das 50-jährige Jubiläum des Trachtenheims. Über die vielfältigen Aktivitäten und anstehenden Termine informierte Vorstand Christoph Kaufmann bei der diesjährigen Frühjahrsversammlung im Rahmen des traditionellen Jahrtags des Vereins.
Der Versammlung voraus ging der Kirchenzug und Gottesdienst. Der Kirchenzug startete wie gewohnt am Trachtenheim und wurde musikalisch von der Wildenwarter Blasmusik begleitet. Besonders erfreulich war die starke Beteiligung: Viele Vereinsmitglieder – von den Röckefrauen über die Aktiven und Kinder bis hin zu den Mannerleuten – waren in Tracht gekommen. Beim Gottesdienst in der Pfarrkirche St. Bartholomäus feierte der neue Seelsorger des Pfarrverbandes Westliches Chiemseeufer Pfarrvikar Amit Sinha Roy seine erste Messe in Hittenkirchen.
Vorstand Christoph Kaufmann begrüßte bei der Versammlung die Anwesenden, darunter auch Altbürgermeister Klaus Daiber. Nach dem Totengedenken gab Schriftführerin Andrea Scheck einen kompakten Rückblick auf die Ereignisse seit der letzten Herbstversammlung.
Auf einige der angesprochenen Aktivitäten ging Christoph Kaufmann im Anschluss noch näher ein. Besonders das Maibaumbewachen und -aufstellen hob er als gelungenes Gemeinschaftsprojekt hervor. Zwei Monate lang wurde der Lauterbacher Baum mit viel Engagement bewacht. Stellvertretend für alle Aktiven und Wachter sprach Kaufmann seinen Dank an die beiden Vorplattler Christoph Kaufmann junior und Lukas Feichtlbauer sowie an Vereinsmitglied Michael Fischer aus. Ein besonderer Dank galt auch Christian und Marlene Lampersberger für die Bereitstellung der Räumlichkeiten sowie ihre Geduld und Nachsicht angesichts des Trubels. Für den kostenlosen Rosserer-Dienst am Aufstelltag bedankte er sich außerdem bei Florian Wörndl.
Ebenso erfreulich verliefen die kirchlichen Veranstaltungen: Sowohl der Pfarrabend als auch das Fastensuppenessen im Trachtenheim waren so gut besucht wie nie zuvor. Auch die Entwicklung der Mitgliederzahl gibt Anlass zur Freude – sie nähert sich inzwischen der Marke von 400. Dies unterstreicht die anhaltende Attraktivität des Vereins, insbesondere auch für junge Menschen.
Nach dem Rückblick gab Kaufmann einen Ausblick auf die kommenden Ereignisse im Verein. Ein zentrales Ereignis ist dabei das 50-jährige Jubiläum des Trachtenheims. „Am Freitag, 4. Juli laden wir unsere Mitglieder zum Festabend ein“, erklärte Kaufmann. „Am 6. Juli folgt dann ein Frühschoppen mit Familientag – musikalisch umrahmt von den Preaner Buam“. Bis zum Jubiläum werden einige Arbeiten am Trachtenheim durchgeführt. Abgeschlossen sind bereits die Malerarbeiten an der Außenfassade des Trachtenheims. Ab Ende Mai steht eine Sanierung der Herrentoilette an.
Ein weiterer Höhepunkt im Veranstaltungskalender ist das 70-jährige Jubiläum der Musikkapelle Wildenwart, das vom 16. bis 18. Mai in Stupfa bei Wildenwart gefeiert wird. Zudem wurde auf das Trachtenfest des Nachbarvereins in Prien hingewiesen, das gemeinsam mit der Jungbauernschaft vom 18. bis 30. Juni veranstaltet wird. Hier ist bei den Trachtlern ein Festabend für den 20. Juni geplant, gefolgt von einem Festsonntag am 22. Juni. Die Fronleichnam-Prozession wird aus dem Grund ausnahmsweise nicht am Sonntag, sondern bereits am Donnerstagabend abgehalten.
Zu den weiteren kommenden Terminen zählen die Maiandacht am Freitag, 9. Mai um 19.30 Uhr in Giebing sowie der Jugendhoagascht am Freitag, 16. Mai um 19 Uhr im Trachtenheim, der in Kooperation mit der Musikschule Grassau veranstaltet wird.
Bürgermeisterin Irene Biebl-Daiber fand in einem kurzen Grußwort lobende Worte: Sie komme, so wörtlich, „narrisch gerne nach Hittenkirchen“, wo Alt und Jung in beeindruckender Weise zusammenarbeiten und der Nachwuchs gesichert sei. Außerdem wies sie auf das 1100-jährige Jubiläum der Gemeinde Bernau am Chiemsee im nächsten Jahr hin, bei der sie auch um Unterstützung aus Hittenkirchen bat.
Nach den Ehrungen langjähriger Mitglieder wurde die Versammlung beendet. Im Anschluss gab es für alle Anwesenden ein Weißwurstfrühstück, während die Wildenwarter Blaskapelle den Abschluss musikalisch umrahmte.

Rosenmontagsball Hittenkirchen
Gelungener Tanzkursabschluss in Hittenkirchen
Mehr als 150 bunt-maskierte Jugendliche und ältere Volkstanzfreunde kamen am vergangenen Rosenmontag im Trachtenheim Hittenkirchen zum traditionellen Abschlussball des Jugend-Volkstanzkurses zusammen.
Alle Plätze in der Halle waren wieder sehr gut ausgefüllt. Über diesen großen Anklang beim Abschlussball sowie zuvor bei den vier Tanzkursabenden zeigte sich daher der Vorstand des gastgebenden Trachtenvereins "Almarausch" Christoph Kaufmann sehr erfreut. Er dankte anschließend allen Helferinnen und Helfern, die zur erfolgreichen Durchführung der Veranstaltungen beitrugen. Besonders gewürdigt wurden die Tanzkursleiter Florian und Antonia Wörndl sowie der Tanzkursspieler Kilian Lampersberger, die als Anerkennung jeweils einen Geschenkgutschein erhielten.
Für die musikalische Gestaltung sorgte erneut die Rottauer Tanzlmusi, die ebenfalls in bunter Verkleidung kam. Unter der Anleitung von Florian Wörndl wurde ein abwechslungsreiches Programm geboten, das neben den Volkstanz-Klassikern Walzer, Boarischen, Polka und Landler auch Stücke wie den Siebenschritt und Kikeriki umfasste. Zum Einstieg in die Tanzrunden diente der Auftanz, bei der beinahe alle Anwesenden mitmachten. Die Tanzfläche war bei jeder Runde bestens gefüllt, sodass die Teilnehmenden ausgiebig Gelegenheit hatten, die in den vier vorangegangenen Kursterminen erlernten Schritte anzuwenden.
Für die älteren Besucher klang der Abend in geselliger Runde gemütlich bei der Bar aus, deren Betrieb wieder von den Aktiven des Vereins organisiert wurde.
Unsere Bilder zeigen sowohl Eindrücke vom Rosenmontagsball als auch von den Tanzkursabenden.
Text: Michael Hötzelsperger - Bilder: Antonia Wörndl

Kinderfaschingsgaudi in Hittenkirchen
Nur zwei Tage nach dem Weiber- und Dirndlkranzl der Aktiven des Trachtenvereins „Almarausch“ Hittenkirchen stand bereits die nächste Faschingsveranstaltung im Trachtenheim auf dem Programm – der Kinderfasching, organisiert vom Jugendleiterteam des Vereins. Mehr als 50 Kinder und zahlreiche Eltern aus Hittenkirchen und der Umgebung, aber auch aus Bernau und weiteren Orten, füllten die Halle und brachten mit farbenfrohen Kostümen eine super Stimmung mit.
Die Organisatoren hatten für den knapp vierstündigen Nachmittag ein abwechslungsreiches Programm vorbereitet. Die Kinder konnten sich bei Spielen wie Reise nach Jerusalem, Sackhüpfen, Bälle werfen und Luftballon-Treten austoben. Clown Andi, alias Andreas Gelder, der bereits seit vielen Jahren ehrenamtlich dabei ist, zog die Kinder wieder mit einem Transportwagen durch die Halle und verteilte Süßigkeiten, worüber die Kinder besonders angetan waren.
Ein weiterer Höhepunkt des Nachmittags war der Auftritt der Kindergarde der Chiemseenixen aus Bernau, die mit einer 20-minütigen Tanzeinlage begeisterte. Im Rahmen dessen wurden außerdem zwei Orden verliehen: „Pommesfee“ Claudia Wörndl wurde für ihr jahrelanges Engagement in der Küche ausgezeichnet und DJ Sepp Gregori für seine 18-jährige Tätigkeit als DJ. Da er seine ehrenamtliche Tätigkeit in Hittenkirchen nun beendet, erhielt er darüber hinaus vom Jugendleiterteam einen Pizzagutschein als besondere Anerkennung.
Für das leibliche Wohl war ebenfalls bestens gesorgt. Angeboten wurden unter anderem Pommes, Wiener Würstchen, Eis, Kuchen, Torten sowie Kaffee.
Text: Michael Hötzelsperger - Fotos: Antonia Wörndl / Trachtenverein Hittenkirchen























































































































